15 Millionen Euro mehr Zuschüsse ausgezahlt

KfW-Fördersumme erneut leicht gesunken

Im ersten Halbjahr 2015 hat die KfW deutlich mehr Zuschüsse im Programm Energieeffizient Sanieren ausgezahlt als im Vorjahreszeitraum.

Die Förderbank KfW hat im ersten Halbjahr 2015 im Programm Energieeffizient Sanieren mit 84 Millionen Euro 15 Millionen Euro mehr Zuschüsse ausgezahlt als im Vorjahreszeitraum. Hintergrund dürfte sein, dass es seit Beginn des Jahres um fünf Prozentpunkte höhere Tilgungszuschüsse für KfW-Effizienzhäuser gibt. Mit der Erhöhung hatte die KfW auf den deutlichen Rückgang des Fördervolumens 2014 gegenüber 2013 reagiert.

Während die Zuschüsse stiegen, ging das Volumen der bewilligten Kredite im Programm im gleichen Programm erneut zurück, von 2,1 Millionen auf 1,5 Milliarden Euro. Im Programm energieeffizient Bauen dagegen stieg das Fördervolumen von 2,9 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2014 auf nun 3,4 Milliarden Euro. 

Insgesamt ging die Fördersumme in der Programmgruppe Energieeffizient Bauen und Sanieren jedoch nur leicht von 5,1 im Vorjahreszeitraum auf nun 5,0 Milliarden Euro zurück. Die Zahl der bewilligten Förderanträge stieg von 28.212 auf 36.046, was in Verbindung mit der leicht gesunkenen Fördersumme darauf schließen lässt, dass mehr kostengünstigere Einzelmaßnahmen gefördert wurden. Das Fördervolumen im Bereich "Altersgerecht Umbauen" blieb unverändert bei 0,2 Milliarden Euro.

Im zweiten Halbjahr 2015 ist mit einem deutlichen Anstieg des Fördervolumens zu rechnen, denn zum ersten August hat die KfW Fördersummen und Tilgungszuschüsse im Programm "Energieeffizient sanieren" (Programmnummern 151/152) erneut erhöht. sth

 

 

Eine Verwendung dieses Textes ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich.
Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)

Bitte tragen Sie hier die im Bild dargestellte Zeichenfolge ("Captcha") ein.
Dies dient der Vermeidung von Spam.

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.