Beratung hilft die richtigen Maßnahmen zu finden

Heizungstausch bei Sanierungsmaßnahmen vorn

Neue Heizungen wurden bei Einzelmaßnahmen am häufigsten gefördert. © Buderus

Neue Heizungen hatten bei den von der KfW geförderten Einzelmaßnahmen zur Sanierung die Nase vorn.

Um die eigenen vier Wände energieeffizient zu modernisieren, nimmt die Mehrzahl der Hausbesitzer in Deutschland nicht gleich eine Komplettsanierung in Angriff, sondern setzt auf Einzelmaßnahmen.

Der Austausch alter Heizkessel lag dabei im vergangenen Jahr an der Spitze der fünf häufigsten Modernisierungsmaßnahmen zur Senkung der Heizkosten, wie eine Auswertung der Förderstatistik der staatlichen KfW-Bank durch die Deutsche Energie-Agentur (Dena) zeigt. Neue Brennwertkessel, Wärmepumpen, Solarthermieanlagen, Pelletheizungen oder andere effiziente Heiztechnik wurden 2014 rund 56.500 Mal von der KfW gefördert. Der Heizungstausch war damit die am häufigsten unterstützte Einzelmaßnahme.

Am zweithäufigsten erneuerten Immobilienbesitzer nach der KfW-Statistik alte Fenster. Der Einbau moderner Wärmeschutzverglasung wurde rund 54.500 Mal gefördert. Auf Platz drei und vier der populärsten Einzelmaßnahmen folgen die Wärmedämmung des Daches sowie die Fassadendämmung. Auf Platz fünf liegt die Überprüfung und Optimierung bestehender Heizungsanlagen.

"Für Hausbesitzer mit begrenzten finanziellen Mitteln können Einzelmaßnahmen ein guter Einstieg in die schrittweise energetische Modernisierung des Eigenheims sein", sagt Christian Stolte, Experte für energieeffiziente Gebäude bei der Dena. Welche Einzelmaßnahme am sinnvollsten ist, kann jedoch von Haus zu Haus unterschiedlich sein. "Hausbesitzer sollten vor jeder Sanierungsmaßnahme einen Termin mit einem qualifizierten Energieberater machen", empfiehlt Stolte: "Der Berater untersucht die Bausubstanz und die Heizung und gibt Empfehlungen für sinnvolle Verbesserungen. Dabei prüft er auch, ob eine infrage kommende Maßnahme wirtschaftlich ist." Die Vor-Ort-Energieberatung in Ein- und Zweifamilienhäusern wird über das Bafa mit bis zu 800 Euro bezuschusst. Quelle: Dena / pgl

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