Zuschussprogramm Altersgerecht Umbauen kommt wieder

Haushaltsentwurf sieht Förderplus vor

Im Bundeshaushalt soll es mehr Geld für das KfW-Programm Altersgerecht Umbauen und Städtebauförderung geben. Das sieht der Haushaltsentwurf vor.

Das Zuschussprogramm "Altersgerecht Umbauen" wird wiederbelebt und mit 10 Millionen Euro an neuen Mitteln für 2014 ausgestattet. Das bestehende KfW-Darlehensprogramm wird damit um eine Zuschussvariante ergänzt. Bis 2018 sollen 54 Millionen Euro investiert werden. "Den Parlamentariern ist es damit gelungen, die Scharte auszuwetzen, die die Regierung mit ihrem Etatentwurf hinterlassen hat", kommentiert Axel Gedaschko, Präsident des wohnungswirtschaftlichen Verbands GdW. "2012 wurde das erfolgreiche Zuschuss-Programm gestrichen. Das hatte zur Folge, dass die Zahl der altersgerechten Modernisierungen stark zurück gegangen ist. Der Wiedereinstieg in die Förderung des altersgerechten Umbaus zeigt die Notwendigkeit auf, sich verstärkt mit der demografischen Entwicklung zu befassen", sagte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes.

Aufgestockt wird auch die Städtebauförderung auf insgesamt 700 Millionen Euro. In der Diskussion ist eine Wohngelderhöhung. "Die Leistungshöhe und Miethöchstbeträge müssen beim Wohngeld dringend – wie im Koalitionsvertrag vorgesehen – an die Bestandsmieten- und Einkommensentwicklung angepasst werden. Das Bundesbauministerium sollte nun zügig den entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen", so Gedaschko.

Außerdem soll nach Aussagen der CDU/CSU-Fraktion eine Baukostensenkungskommission eingesetzt werden. Von 2000 bis 2012 sind die Baukosten insgesamt um 28,6 Prozent gestiegen. Der Preisdruck gehe dabei eindeutig von den Materialkosten aus, die sich stärker verteuert haben als die Arbeitskosten am Bau, so der GdW. Besonders stark seien die Preise für die Materialien zur energetischen Sanierung von Wohngebäuden gestiegen, so der Verband. Quelle: GdW / ZDB / pgl

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