Handwerk braucht bezahlbare Energie

Handwerkspräsident: Steuernachlass für Sanierung

Steuerförderung für die Gebäudesanierung fordert der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer.

Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), forderte die Bundesregierung auf, das Thema der Steuerförderung für die Gebäudesanierung doch noch auf die Agenda zu nehmen. "Wir möchten die steuerliche Absetzbarkeit von Investitionen in die Energieeffizienz in Privatgebäuden, in Privatimmobilien. Wir glauben, dass das der Königsweg ist, nämlich Energie einzusparen", erklärt er in einem Interview im Deutschlandfunk. Die Steuerförderung für Gebäudesanierung war nach langen Verhandlungen zwischen Bundestag und Bundesrat Ende 2012 ad acta gelegt worden.

Im Immobilienbereich gebe es ein Riesenpotential, Energie einzusparen, so Wollseifer weiter. Dies zu nutzen sei auch deshalb sinnvoll, weil man eingesparte Energie weder weiterzuleiten noch zu speichern brauche, so Wollseifer. Er verwies außerdem auf die Anstrengungen des Handwerks in der Ausbildung von Experten für die Energiewende. "Wir wollen sie unterstützen, aber sie muss auch mit Augenmaß passieren", betonte Wollseifer und verwies darauf, dass das Handwerk auch auf bezahlbare Energie für seine Betriebe angewiesen sei.

"Wir haben teilweise Betriebe, die sehr viel Energie benötigen, Bäckereibetriebe, Galvaniseure, Metallbau-Betriebe. Auch die müssen natürlich in der Zukunft auch ihre Produkte weiter verkaufen können und ihre Mitarbeiter beschäftigen können in der Produktion", so der ZDH-Chef. 117pgl

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