Kritik am Entwurf hält an

Bundeskabinett beschließt EnEV-Novelle

Das Bundeskabinett hat den Entwurf der EnEV-Novelle beschlossen. Sie wird voraussichtlich erst 2014 in Kraft treten.

Das Bundeskabinett hat den Entwurf  zur Änderung der Energieeinsparverordnung (EnEV) beschlossen. Laut Novelle soll der Jahresprimärenergiebedarf aller Neubauten in den Jahren 2014 und 2016 gegenüber der EnEV 2009 um jeweils 12,5 Prozent sinken. Der zulässige Wärmeverlust der Gebäudehülle soll um 10 Prozent sinken. Für bestehende Gebäude gibt es keine Verschärfung. Vorgesehen ist aber, dass es in Immobilienanzeigen künftig Angaben zum Energieverbrauch geben muss. Künftig soll es Stichprobenkontrollen für Energieausweise geben. Ein entsprechendes System setzt aber voraus, dass Energieausweise gemeldet und wenn möglich online überprüfbar werden. Da es lange gedauert hat, die Ergebnisse der vergangenen Novelle zu evaluieren, haben sich die Novellierung und die notwendige Anpassung an EU-Recht in die Länge gezogen. Mit einem Inkrafttreten ist nicht mehr vor 2014 zu rechnen. Das Institut für Wohnen und Umwelt, aber auch der Naturschutzbund hatten die Novelle als zu wenig ambitioniert kritisiert. Architekten und Wohnungswirtschaft haben begrüßt, dass es im Bestand zu keiner weiteren Verschärfung kommt. pgl

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