Engpässe vor allem in Groß- und Unistädten

Bundesbericht konstatiert Mietsteigerungen

Der Mietenbericht der Bundesregierung berichtet von Mietsteigerungen vor allem in Groß- und Universitätsstädten.

Auf Vorschlag von Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat das Bundeskabinett den "Wohngeld- und Mietenbericht 2014" beschlossen. Nach dem Wohngeldgesetz hat die Bundesregierung dem Deutschen Bundestag alle vier Jahre über die Durchführung des Wohngeldgesetzes und über die Entwicklung der Mieten zu berichten.

Der Bericht gibt einen Überblick über die Entwicklung des Wohngeldes und der Mieten für Wohnraum im Zeitraum 2011 bis 2014. So kam es in deutschen Groß- und Universitätsstädten im letzten Jahr zu deutlichen Mietsteigerungen. Vor allem für Menschen mit geringen Einkommen ist es deshalb schwierig, dort eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Wie der Bericht weiter zeigt, konnten 2014 zwar mehr neue Wohnungen fertiggestellt werden. Trotzdem lag die Anzahl noch immer unter dem Bedarf. Das Bundesbauministerium strebt deshalb eine stärkere Förderung für den Wohnungsneubau vor.

Bewährt habe sich auch das CO2-Gebäudesanierungsprogramm. Damit konnte die energetische Sanierung von über 4 Millionen Wohnungen gefördert werden.

Die Bruttokaltmiete – die Summe aus der Nettokaltmiete und kalten Betriebskosten – betrug 2014 laut Bericht im Bundesdurchschnitt 7,10 Euro je Quadratmeter und Monat. Bei einer 70-Quadratmeter-Wohnung entspricht dies einer Bruttokaltmiete von knapp 500 Euro. Die warmen Nebenkosten (Kosten für Heizung und Warmwasser) betrugen 1,50 Euro je Quadratmeter und Monat. Quelle: HIB / pgl

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