Kurzfristige Zinswende ist unwahrscheinlich

Bauzinsen steigen 2017 nur moderat

Zum Jahresende könnten die Zinsen steigen. © Interhyp

Die Zinsen für Immobilienkredite sind immer noch niedrig. "Die Konditionen für zehnjährige Darlehen haben zwar Anfang Februar leicht angezogen, bewegen sich aber weiter um 1,5 Prozent", sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. Ein höheres Zinsniveau erwarten Experten zum Jahresende.

Laut dem aktuellen Interhyp-Bauzins-Trendbarometer rechnet die Mehrheit der befragten Experten kurzfristig mit einer Seitwärtsbewegung beim Baugeld und langfristig mit einer Tendenz zu höheren Zinsen. Experten halten demnach die aktuelle Inflationsentwicklung im derzeitigen Zinsniveau ebenso eingepreist wie den seit der Trump-Wahl aufgekommenen Konjunkturoptimismus.

Obwohl sich die Inflation in Europa im Januar weiter der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) genähert hat und die Notenbanken zunehmend unter Druck geraten, die ultralockere Geldpolitik zurückzufahren, ist laut Interhyp ein deutlicher Zinsanstieg in den kommenden Monaten unwahrscheinlich.

Nach Auffassung der von Interhyp befragten Experten machen Unsicherheiten wie der Brexit, die Wahlen in verschiedenen EU-Ländern oder die Politik der neuen US-Regierung eine Zinswende zumindest kurzfristig unwahrscheinlich. Langfristig indes müssen sich Immobilienkäufer laut Interhyp-Bauzins-Trendbarometer auf etwas höhere Zinsen einstellen. Die Mehrheit der Experten erwartet bis Jahresende ein höheres Zinsniveau und damit eine Verteuerung der Konditionen beim Baugeld. Quelle: Interhyp / pgl

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