Beratung bei Bauverträgen
"Kunden werden von Baufirmen im Rahmen des rechtlich gerade noch Zulässigen systematisch benachteiligt", so die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.
Bevor man baut, empfiehlt es sich, den Vertrag mit dem Bauunternehmen von einer neutralen Stelle überprüfen zu lassen. Das muss kein Mißtrauen gegenüber dem Vertragspartner zum Ausdruck bringen, sorgt aber für Sicherheit. Die Vebraucherzentralen weisen nämlich darauf hin, dass die bisherigen Verträge oft sehr schwammig sind und die Kunden benachteiligen. Für Bauherren sei es oft zu schwierig genau zu wissen, was mit Beschreibungen in Angeboten gemeint sei, so die Verbraucherschützer. Regelungen seien auch für den Fall der Insolvenz notwenig. Geht der Bauunternehmer pleite, hat sein Kunde meist mehr bezahlt, als an Gegenwert auf der Baustelle steht. Auch dafür seien Regelungen notwendig.
Zu den üblichen Tricks gehöre auch, dass für den Bau notwendige Leistungen wie Anschlüsse für Gas, Wasser, Strom oder die Deponierung des Erdaushubs nicht erwähnt würden, mahnen die Verbraucherschützer.
Regelmäßig in Verträgen verschwiegene finanzielle Stolperfallen sind die Ausstattung nach Bemusterung, die nach Vertragsunterzeichnung konkretisiert wird. Hier kommen schnell zehntausende Euro zusätzlicher Kosten zusammen.
Das kostet die Prüfung bei einzelnen Anbietern (Stand Anfang 2009):
Verbraucherzentrale Baden-Württemberg
Verbraucherzentrale Brandenburg
Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern
Verbraucherzentrale Niedersachsen
Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt
Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein




