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"Politik muss positives Bauklima schaffen"

Wohnungswirtschaft will schnellere Prozesse am Bau

16.02.2016, 11:00

Baustelle in Tübingen
Mehr Elan beim Bauen fordert die Wohnungswirtschaft. © B. Baumann

"Wir müssen beim Wohnungsbau aufs Gaspedal treten", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW beim Kongress "Kostenbewusst Planen und Bauen – Wohnungsbau voranbringen" des Bundesbauministeriums anlässlich der Fachmesse bautec in Berlin.

Der GdW-Chef forderte die Politik auf, die Bremsen für den nachhaltigen Wohnungsbau zu lösen und ein positives Bauklima zu schaffen. Die von der Bauministerkonferenz angekündigte Neukonzeption von Energieeinsparverordnung und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz müsse zügig bis zur Sommerpause 2016 umgesetzt werden. Als Sofortmaßnahmen sollten Bauleitplanungen ebenso wie die Baugenehmigungsverfahren deutlich beschleunigt und die Baunutzungsverordnung überarbeitet werden, um Hemmnisse für die Nachverdichtung und Aufstockung von Wohngebäuden zu beseitigen, so Gedaschko.

Ein Lösungsansatz für mehr bezahlbaren Wohnungsbau können neue und bedarfsgerechte Konzepte der Standardisierung beim Wohnungsbau sein. Wohnungen in serieller Bauweise zu errichten, hat angesichts des steigenden Nachfragedrucks nach bezahlbarem Wohnraum eine Reihe von Vorteilen: Die Kosten für Bauherren und damit anschließend auch für die Mieter sind bei seriell gefertigten Gebäuden geringer als bei herkömmlichen Bauten. Außerdem können sie deutlich schneller errichtet werden. "Beim seriellen Bauen von heute muss ein hoher Qualitätsanspruch im Vordergrund stehen", betonte der GdW-Chef. "Keinesfalls darf unter dem Druck von Zeit und Kosten der schwer vermietbare Wohnraum der Zukunft produziert werden. In punkto Funktionalität und Gestaltung muss Monotonie unbedingt vermieden werden.

Eine Adhoc-Umfrage bei den Wohnungsunternehmen des GdW hat dabei eine klare Bereitschaft für serielles und modulares Bauen ergeben. Mehr als 70 Prozent der befragten Unternehmer haben Interesse an Typenbau und Typengenehmigungen. Rund 50 Prozent der Befragten planen, künftig serielle oder modulare Elemente beim Bau einzusetzen. 11 Prozent setzen dies bereits jetzt um. Quelle: GdW / pgl

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