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Auszeichnung für sechs Bauherren

Wohnungswirtschaft vergibt erste Siegel

28.02.2012, 00:00

Der neu gegründete Verein zur Förderung der Nachhaltigkeit im Wohnungsbau hat die ersten "Qualitätssiegel Nachhaltiger Wohnungsbau" vergeben. Im Rahmen des Symposiums "Nachhaltig Bauen - Zukunft gestalten" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) wurden sechs Bauherren ausgezeichnet, die das zugrundeliegende System zur Beschreibung und Bewertung der Nachhaltigkeit neuer Wohngebäude erprobt haben. Der Schaffung eines eigenen Siegels durch die Wohnungsunternehmen war ein langer Streit mit der DGNB vorangegangen. Die berücksichtige bei ihren Siegeln zum Wohnungsbau die ökonomischen Gegebenheiten zu wenig, argumentierte die Wohnungswirtschaft.

Ausgezeichnet wurden die Eigentumswohnanlage "Gartenpark Höhenkirchen" der Bayerischen Hausbau Projektentwicklung GmbH und der Geschosswohnungsbau "Harthof" der GWG Städtische Wohnungsgesellschaft 30 München mbH. Für die Erstanwendung des "Qualitätssiegels Nachhaltiger Wohnungsbau" ausgezeichnet wurden weiter das genossenschaftliche Gemeinschaftsprojekt Salierstraße der ARGE Pforzheimer Wohnungsunternehmen, die Bremer Eigentumswohnanlage "Horner Garten" der Interhomes AG, das Mehrfamilienhaus der Baugruppe Giovanna im neuen Wohnquartier St. Leonhards in Braunschweig und das Georg-Bitter-Quartier der GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen Bremen.

Das Qualitätssiegel wird für neue Wohngebäude vergeben, die den Kriterien des Nachhaltigkeits-Bewertungssystems entsprechen und die sich auf freiwilliger Basis einer Prüfung unterzogen haben. Innerhalb der verschiedenen auf dem Markt befindlichen Nachhaltigkeitsbewertungssysteme für Wohngebäude spezialisiert sich das Qualitätssiegel auf die Praxisanforderungen des Wohnungsbaus. Insbesondere die Handlungsmöglichkeiten von Wohnungsunternehmen als Bestandshalter werden dabei gut berücksichtigt.

Besonderheiten sind eine ausführliche Behandlung des Bereiches Wohnqualität, das Herstellen eines methodischen Zusammenhangs zwischen Gebäudestandort und Umfeld einerseits sowie den planerischen und baulichen Reaktionen auf Standort und Umfeld andererseits und die Einbeziehung der ökonomischen Nachhaltigkeit aus Sicht des Bauherren.

Quelle: Nawoh / pgl

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