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Gedaschko: Musterbauordnung soll Typenzulassung erlauben

Wohnungswirtschaft setzt auf serielle Bauweise

20.01.2016, 08:30

"Das Konzept der Standardisierung muss beim Wohnungsbau auf intelligente und bedarfsgerechte Weise eingesetzt werden", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, anlässlich einer Sitzung zum Thema serielles Bauen im Bundesbauministerium in Berlin. Der GdW hatte sich für die Gründung dieser Arbeitsgruppe eingesetzt.

Wohnungen in serieller Bauweise zu errichten, habe angesichts des steigenden Nachfragedrucks nach bezahlbarem Wohnraum eine Reihe von Vorteilen: Die Kosten für Bauherren und damit anschließend auch für die Mieter sind bei seriell gefertigten Gebäuden geringer als bei herkömmlichen Bauten. Außerdem könnten sie deutlich schneller errichtet werden, was angesichts der steigenden Zuwanderung gerade in die deutschen Großstädte entscheidend sei.

Im europäischen Ausland gibt es bereits erfolgreich durchgeführte Pilotprojekte. In Schweden beispielsweise hat der schwedische Verband kommunaler Wohnungsunternehmen SABO mithilfe von Projekten in serieller Bauweise den dringend notwendigen Wohnungsneubau angekurbelt und dabei die Baukosten gesenkt. Hierfür müssen auch in Deutschland die passenden Voraussetzungen geschaffen werden: Über eine entspreche Änderung der Musterbauordnung sollte eine sogenannte Typengenehmigung ermöglicht werden. Und es muss eine für alle Bundesländer gleichermaßen geltende einheitliche Baunutzungsverordnung geben, um solche Typengenehmigungen und die serielle Bauweise zu ermöglichen. Quelle: GdW / pgl

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