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Gesund, smart, flexibel sollten Gebäude außerdem sein

Wirtschaftlichkeit bleibt oberstes Kriterium für Gebäude

04.12.2014, 09:00

Vor dem Hintergrund steigender Ansprüche von Investoren und Nutzern und höherer Anforderungen durch gesamtgesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen hat Drees & Sommer das Gebäude der Zukunft zum Thema einer Blitzumfrage im Rahmen seiner alljährlichen Immobilienexpertenrunde "Expo Vision" gemacht. Dabei wurde deutlich, dass moderne Gebäude neben gesund, smart, flexibel und emissionsneutral vor allem wirtschaftlich sein müssen.

Die 80 teilnehmenden Investoren, Bankiers, Politiker, Projektentwickler, Rechtsanwälte und Immobilienexperten füllten einen Fragebogen mit drei Fragen zur Immobilie der Zukunft aus. Die Experten sollten die Bedeutung der sieben Eigenschaften eines "Blue Building", wie Drees & Sommer das ideale Gebäude der Zukunft nennt, gewichten, einschätzen, bei welchen Attributen noch Nachholbedarf besteht und bewerten, welche Eigenschaften derzeit überhaupt wirtschaftlich darstellbar sind. 

Danach werden die Punkte wirtschaftlich, gesund, smart, flexibel und emissionsneutral bereits heute als wichtig beziehungsweise sehr wichtig eingestuft. Mit 58 Prozent misst mehr als die Hälfte der Befragten dem Faktor Wirtschaftlichkeit die höchste Bedeutung bei. Dicht darauf folgen die Eigenschaften Gesundheit und Flexibilität, die mit 48 Prozent beziehungsweise 38 Prozent der Stimmen als sehr wichtig eingeschätzt werden. Als immerhin noch wichtig beurteilen 60 Prozent der Teilnehmer die Attribute smart und emissionsneutral. Knapp über die Hälfte (51 Prozent) attestiert der Energieautarkie einen wichtigen Stellenwert. 

32 Prozent der Umfrageteilnehmer sind der Meinung, dass sowohl gesunde als auch flexible Konzepte noch nicht den Stellenwert einnehmen, den sie haben sollten. Mit 49 Prozent als weniger wichtig eingeschätzt, aber von 32 Prozent vermisst, werden integrierte Gebäude, die dem Konzept der Kreislaufwirtschaft (Cradle to Cradle) entsprechen. Das Thema scheint durchaus präsent zu sein.

Nur 15 Prozent der Experten meinen, dass die Wirtschaftlichkeit zu kurz käme. Sie führt die Liste an: Sie wird nicht nur als sehr wichtig beurteilt, sondern bekommt auch die stärkste Gewichtung bei Entscheidungen für oder gegen einen Gebäudeentwurf. Gleichzeitig sehen nicht alle Befragten, dass jede der sieben Eigenschaften dieses Kriterium erfüllt: Am wenigsten wirtschaftlich umzusetzen sind demnach energieautarke (12 Prozent), emissionsneutrale (22 Prozent) und integrierte Gebäude (28 Prozent).

Die Mehrheit der Teilnehmer sei der Ansicht, dass sich vor allem gesunde, flexible und smarte Immobilienkonzepte am Ende rechnen, so Drees & Sommer. Der Immobilienspezialist zieht aus den Umfrageergebnissen das Fazit, dass die Experten gefordert sind, für das Gros der Attribute moderner, zukunftsfähiger Gebäude wirtschaftliche Lösungen zu finden. Quelle: Drees & Sommer / sth

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