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Vermittlungsausschuss soll endlich Entscheidung treffen

Verbände fordern Einigung bei Steuerförderung

14.12.2011, 00:00

Kurz vor Jahresende könnte es noch zu einer Einigung bei der Steuerförderung für die Gebäudesanierung kommen. Die deutschen Immobilienverbände und der Deutsche Mieterbund fordern die Mitglieder des Vermittlungsausschusses des Deutschen Bundestages dazu auf, beim Gesetzentwurf zur steuerlichen Förderung energetischer Sanierung endlich eine positive Einigung zu finden.

"Die beschlossene Energiewende kann im Gebäudebereich nur gelingen, wenn neben der KfW-Förderung die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung maßgeblich forciert wird. Für das Gelingen der Energiewende ist es daher entscheidend, dass das Gesetzesvorhaben schnellstmöglich zum Abschluss gebracht wird", erklärte Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA). "Alle Bekenntnisse zur Energiewende bleiben nur noch fromme Wünsche, wenn das staatliche Fordern nicht auch mit einem angemessenen Fördern gekoppelt wird", ergänzte Axel Gedaschko, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und Präsident des GdW.

Um tatsächlich einen größeren Sanierungseffekt auszulösen, werde es zudem notwendig sein, auch Teilsanierungen anteilig über die steuerliche Förderung zu unterstützen, sind sich die Verbände einig. Andernfalls werde es vielen Bevölkerungsgruppen trotz steuerlicher Komponente aus finanziellen Gründen nicht möglich sein, überhaupt erste Schritte zur energetischen Sanierung ihrer Häuser zu gehen. Die steuerliche Förderung energetischer Sanierung käme vor allem Eigennutzern und kleineren Vermietern zugute, die bisher weniger die Chance hatten, von den Fördermaßnahmen zur energetischen Sanierung zu profitieren. "Auch den Mietern wäre mit der steuerlichen Förderung geholfen, wenn hierdurch die Gesamtbelastung bei der energetischen Modernisierung sinkt und die Vermieter verstärkt energetisch sanieren", erklärte Lukas Siebenkotten, Bundesdirektor des Deutschen Mieterbunds. "Damit die Mieter nicht über Gebühr belastet werden, muss der Staat stärker fördern."

Quelle: GdW / pgl

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