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CO2-Bilanz soll bis Jahresende zehn Prozent besser werden

Tübingen erhält Mietspiegel mit Energie-Punktesystem

31.05.2010, 00:00

Die Stadt Tübingen hat das Darmstädter Institut Wohnen und Umwelt (IWU) mit der Erstellung eines Mietspiegels beauftragt, der auch energetische Differenzierungsmerkmale enthält. Der Tübinger Mietspiegel soll die in der Neckarstadt und ihren Ortsteilen gezahlten Mietpreise ermitteln.

Dabei geht es auch um die energetische Qualität der Gebäude. Hierzu wird eine eigene Vermieterbefragung durchgeführt. Zum Einsatz kommen soll erstmals das im Auftrag des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung erstellte Energiepunktesystem des IWU, das für Erhebungen und die nachträgliche Mietspiegelanwendung keine Energieausweise mit Bedarfs- oder Verbrauchskennwert mehr erfordert.

Um die Daten zu bekommen, werden Tübinger Mieterinnen und Mieter über ihre aktuelle Wohnsituation und die hierfür entrichteten Entgelte befragt. Die Vermieter sollen Auskunft geben über die energetische Qualität von Gebäuden. Daraus soll dann ein Mietspiegel entstehen, der auch Auskunft über energetische Kennwerte gibt.

Informationen über die CO2-Bilanz von einzelnen Gebäuden gibt es auch im Heizatlas, den CO2-Online betreut. Die Angaben sind freiwillig. Nur wenn Eigentümer einer Veröffentlichung zustimmen, werden die Gebäude in eine anklickbare Landkarte aufgenommen. Die Datenbank besagt beispielsweise, dass der Landkreis Tübingen mit einem durchschnittlichen Energieverbrauchskennwert von 133 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr durchaus noch Verbesserungspotential hat. Oberbürgermeister Boris Palmer will in der Stadt Tübingen von April 2008 bis Ende 2010 insgesamt 10 Prozent CO2 einsparen.

Der Heizspiegel von CO2-Online zeigt auf, ob das eigene Gebäude zu viel Heizenergie verbraucht oder im "grünen Bereich" liegt. Wer seine Energiebilanz verbessern will, kann sie über das EnBauSa-Energiesparkonto erfassen und sich eigene Einsparziele setzen. pgl

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