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Energieberatungs-Software wird neuen Gesetzen angepasst

Solar-Computer bietet Programm zu neuer EnEV

03.05.2013, 06:00

Solar-Computer hat seine Energieberater-Software angepasst. Während das Programm "Energieeffizienz Gebäude" in Fassung "B54" mit EnEV 2009 und DIN V 18599 in den Ausgaben 2007 die aktuell gültige Rechtslage unterstützt, steht ab Sommer 2013 ein komplett neu und weiterentwickeltes Programm in Fassung "B55" auf Basis der Ausgaben 2011 der DIN V 18599 und des Referentenentwurfs der EnEV 2014 zur Verfügung.

B54-Projekte lassen sich in B55-Projekte konvertieren. Wenn sich die neue EnEV 2014 noch ändert, sichert das Unternehmen Käufern der Software "Energieeffizienz Gebäude" in Fassung "B55" ein kostenloses Update zu.

Mit kompletter Unterstützung der Teile 1 bis 10 der DIN V 18599 liefert die Software dem Energieberater alle Möglichkeiten der energetischen Beurteilung, die nach den alten Ausgaben 2007 der DIN V 18599 noch nicht möglich waren: Geothermische und freie Kühlung nach Teil 7 oder Sorptions-Kühlung nach Teil 3 sind nur einige der vielen Neuerungen im Regelwerk. Auch für alle Arten von Wärmepumpen bietet das Regelwerk jetzt handhabbare Algorithmen und Abbildungsmöglichkeiten geplanter Anlagen.

Wesentlicher Bestandteil der Energieberatung ist der Variantenvergleich technischer, baulicher oder kombinierter Lösungen. Hierzu ist im Programm "Energieeffizienz Gebäude" eine große Variantenverwaltung integriert, die Aufgabenstellungen der Wirtschaftlichkeitsberechnung abdeckt, sei es vereinfacht oder normbasiert nach VDI 2067-1 beziehungsweise VDI 6025 nach Amortisations-, Kapitalwert-, Annuitäten- oder interner Zinsfußmethode.

Bei größeren Projekten gewinnen bei Energieberatern zunehmend Nachweise nach sommerlichem Wärmeschutz an Gewicht. Gemäß Ausgabe Februar 2013 der DIN 4108-2 unterstützt das Programm sowohl das eingeschränkt zulässige Näherungsverfahren auf Basis von Sonneneintragskennwerten als auch im Verbund mit dem Modul "Thermische Gebäudesimulation" den Nachweis von Jahresgradstunden mittels zonaler Simulation. Quelle: Solar Computer / pgl

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Kommentare zur Meldung

Kommentare 1 - 1 von 1.

Albert Dettmer - 03.05.2013, 13:32

Die Ausgaben 2011 der DIN V 18599 und des Referentenentwurfs der EnEV 2014 verwenden den Begriff Gebäudenutzfläche. Dieser Begriff beinhaltet eine virtuelle Größe. Damit handelt es sich um eine missbräuchliche Klausel im Sinne der Richtlinie 93/13 EWG vom 05.04.1993.
Nach dieser Richtlinie wird bei Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten der EU, in denen direkt oder indirekt die Klauseln für Verbraucherverträge festgelegt werden, davon ausgegangen, dass sie keine missbräuchliche Klauseln enthalten. Die Mitgliedstaaten müssen dafür sorgen, dass in den Verträgen keine missbräuchlichen Klauseln enthalten sind, zumal die Richtlinie auch für gewerblichen Tätigkeiten im öffentlich-rechtlichen Rahmen also auch für die Energieberater gilt. Dieser Fürsorgepflicht ist die Bundesrepublik bei der Energiesparverordnung bisher nicht nachgekommen
Wegen Verstoß gegen diese Richtlinie liegt dem Bundesrat eine Petition vor. Die Anwender von Programmen zur neuen EnEV sollten darauf hingewiesen werden.

 

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