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Weitere Banken sollen im Lauf des Jahres folgen

Postbank kann KfW-Kredite direkt zusagen

14.05.2014, 06:00

Ob sie in ihre Immobilienfinanzierung Fördermittel der KfW einplanen können, erfahren Kunden der Postbank ab sofort verbindlich noch während des laufenden Beratungsgesprächs. Kunden profitieren auf diese Weise von einer frühzeitigen Planungssicherheit, einem zügigeren Antragsprozess und einer schnelleren Förderkreditentscheidung. Voraussetzung für den Abschluss des Förderkredits ist weiterhin, dass die Hausbank als Vertragspartner des Kunden bereit ist, das Kreditrisiko zu übernehmen.

Die Postbank ist der erste Pilotpartner, der den neuen KfW-Service umsetzt. Ab sofort sind bundesweit 1.100 Postbank Finanzcenter, über 3.000 Berater und Makler der Postbank Finanzberatung sowie die Partner der zur Postbank gehörenden DSL Bank an die Onlineplattform der KfW angebunden. Sparkassen, Volksbanken, Raiffeisenbanken, Deutsche Bank und weitere Kreditinstitute als Vertriebspartner der KfW folgen im Laufe dieses und des nächsten Jahres. Die bestehenden Vertriebswege für KfW-Förderprodukte bleiben parallel bestehen.

Das gemeinsame Pilotprojekt zur Etablierung eines durchgängig onlinebasierten Antrags- und Zusageprozesses für Förderkredite war Ende 2012 unter dem Namen "Bankdurchleitung Online 2.0" von der KfW, den Spitzeninstituten der Sparkassen Finanzgruppe und der Genossenschaftlichen FinanzGruppe sowie der Deutschen Bank und der Postbank ins Leben gerufen worden. Seitdem wurden und werden umfangreiche technische und strukturelle Anpassungen sowohl in der KfW als auch bei den Finanzierungspartnern durchgeführt.

Eine erste neue Funktion – die Möglichkeit einer Beratungsanfrage zu KfW-Produkten an die Hausbank aus dem KfW-Internet heraus – ist bereits im September 2013 bei allen Pilotpartnern erfolgreich angelaufen. In der jetzt bei der Postbank zuerst eingeführten Ausbaustufe des Projekts ist die automatisierte Prüfung der Förderfähigkeit für die besonders stark nachgefragten KfW-Förderprodukte für Wohnimmobilien ("KfW Wohneigentumsprogramm", "Energieeffizient Bauen", "Energieeffizient Sanieren") möglich. Die Anbindung der weiteren wohnwirtschaftlichen KfW-Förderprodukte ist ab 2015 geplant. Perspektivisch sollen im Laufe des Jahres 2016 Produkte für Gründer und Mittelstand, bei denen die KfW kein Risiko übernimmt, eingebunden werden.

Die neue Online-Förderplattform steht ab Herbst 2014 auch Kreditinstituten außerhalb des Pilotpartner-Kreises offen.
Quelle: KfW / pgl

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