RSS | Newsletter | Über uns | Kontakt | Sitemap

Sie sind hier: Home » Finanzierung » Aktuelles » Artikel » Passivhaus-Programm kann PV-Strom berücksichtigen

3-D-Tool erlaubt grafische Dateneingabe und eine Designmodellierung

Passivhaus-Programm kann PV-Strom berücksichtigen

11.04.2013, 07:58

Zur Internationalen Passivhaustagung in Frankfurt am Main am 19. April 2013 erscheint das Programm zur Planung von Passivhäusern in neuer Version. Das PHPP 8 bietet erweiterte Rechenverfahren und eine bequemere Dateneingabe. Neu ist unter anderem eine zentrale Liste zertifizierter Passivhaus-Komponenten und die Einbindung von Stromerträgen aus Fotovoltaik.

Die ersten Exemplare in deutscher Ausgabe werden am 19. und 20. April am Stand des Passivhaus Instituts vorliegen, in englischer Sprache gibt es das Planungswerkzeug PHPP 8 ab Sommer 2013. Das PHPP dient als Planungshilfe, kann aber auch als Nachweis für die Einhaltung der Kriterien des Passivhaus-Standards verwendet werden, etwa auch für eine KfW-Förderung.

Die in der Praxis und im Hinblick auf die Europäische Gebäuderichtlinie (EPBD) zunehmende Kombination des Passivhauses mit erneuerbaren Energien ist im PHPP 8 ebenfalls berücksichtigt. Für Fotovoltaikanlagen, Wärmepumpen oder Erdsonden lassen sich die erwarteten Erträge im Programm ermitteln. Neben der bereits in früheren Versionen vorhandenen Berechnung der solaren Warmwasserbereitstellung wurde ein Verfahren integriert, das auch die solare Heizwärmebereitstellung abschätzen kann.

Für die stetig wachsende Zahl zertifizierter Bauteile für Passivhäuser steht im PHPP 8 ein zentrales Komponenten-Blatt zur Verfügung, das regelmäßig aktualisiert werden kann. Um die Eingabe der Daten noch bequemer zu gestalten, wurden die Nutzeroberfläche sowie einige Bedienelemente umstrukturiert und ergänzt.

Zur zeichnerischen Eingabe und Visualisierung wird im Sommer 2013 außerdem das neu entwickelte 3D-Tool designPH hinzukommen. Das SketchUP-Plugin ermöglicht eine grafische Dateneingabe und eine Designmodellierung.

Vergleichende Studien mit dynamischer Gebäudesimulation haben gezeigt, dass die PHPP-Algorithmen nicht nur für europäische Länder funktionieren. Auch für heißes und tropisches Klima liefern sie zuverlässige Ergebnisse. Das Projektierungspaket kann damit auf allen Kontinenten als Planungs- und Nachweiswerkzeug für Passivhäuser eingesetzt werden. Zusätzliche Eingaben und Berechnungsverfahren ermöglichen mit dem PHPP auch die Konzeption einer passiven Kühlungsstrategie. Quelle: Passivhaus Institut

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

 

Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)
Bitte geben Sie die angezeigte Zeichenfolge (Captcha) ein. Dies dient zur Vermeidung von unerwünschtem Spam.

Zurück

Premiumpartner