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Gesetzliche Änderung ist gescheitert

Makler sind mit hohen Provisionen unzufrieden

14.02.2011, 00:00

Stuttgart. In Deutschland sind die Gebühren für Makler beim Kauf von Häusern relativ hoch. Einer der Gründe: es gibt keine gesetzliche Regel für die Höhe der Kaution. Einige Makler forderten jetzt gesetzliche Abhilfe, berichtet die Financial Times Deutschland.

Die Spanne liegt zwischen fünf und sieben Prozent. "Die hohen Provisionen schaden auch den Vermittlern", sagt Raimund Wurzel, Geschäftsführer des Deutschen Immobilienberaterverbunds (DIV) gegenüber dem Finanzblatt. Das führe dazu, dass viele Käufer oder Vermieter keinen Makler mehr beauftragten, sondern das Geschäft selbst übernehmen. In Ländern, in denen die Gebühren niedriger ausfallen - wie in den USA, Kanada oder vielen anderen europäischen Ländern - sei die Vermittlungsquote deutlich höher.

Der Vorschlag: Verkäufer oder Vermieter sollen die Gebühr bezahlen. Diese Forderung wird in Deutschland von den Hausbesitzerverbänden vehement abgelehnt. Ein Gesetzesvorschlag, der das regelt wurde durch CDU und FDP abgelehnt. Die SPD hatte ein Aufteilen der Courtage gefordert, die Grünen wollten die Vermieter und Verkäufer verpflichten, generell die Provision zu übernehmen. Das möchten jedoch auch die Maklerverbände nicht, auch wenn es sich in einzelnen Modellen bewährt hat. In einer gesetzlichen Lösung sehen sie einen Eingriff in die Vertragsfreiheit. bba

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