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Förderprogramm in Baden-Württemberg wieder komplett verfügbar

Kommunen können Klimaschutz-Plus wieder nutzen

20.07.2011, 00:00

Kommunen können in Baden-Württemberg das Landesförderprogramm Klimaschutz-Plus wieder vollständig nutzen. Die Antragsfrist für das CO2-Minderungsprogramm wurde auf den 31. Oktober 2011 verlängert.

Bei Klimaschutz-Plus gibt es für investive Klimaschutzmaßnahmen an Nichtwohngebäuden wie die Dämmung der Fassade einen Zuschuss, der sich an der Höhe der erzielten CO2-Minderung bemisst. Der Programmteil für die Kommunen richtet sich an Gemeinden und Landkreise des Landes Baden-Württemberg, deren Mehrheitsgesellschaften sowie selbstständige, rechtsfähige kommunale Stiftungen des öffentlichen Rechts. Gefördert werden Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Nichtwohngebäuden.

Finanziell unterstützt werden auch Energiesparprojekte an Schulen und Kindergärten, die Gründung neuer regionaler Energieagenturen, die Teilnahme am European Energy Award und Energiediagnosen für kommunale Nichtwohngebäude. Zu den geförderten Schulprojekten zählen Unterrichtseinheiten zum Standby-Verbrauch von elektrischen Geräten oder sogenannte Fifty-fifty-Projekte. Dies sind Projekte, bei denen ein Teil der durch Verhaltensänderungen bewirkten Energiekosteneinsparungen bei der Schule verbleibt. Antragsschluss ist der 30. November 2011. Die Fördervoraussetzungen und die Höhe der Förderung haben sich nicht geändert.

Für das bereits im Mai gestartete Kommunale CO2-Minderungsprogramm hat das Umweltministerium die Antragsfrist bis zum 31. Oktober verlängert. Der Programmteil Modellprojekte steht unverändert zur Verfügung. Die Landesenergieagentur KEA in Karlsruhe nimmt die Anträge entgegen. Im Kommunalen CO2-Minderungsprogramm werden investive Maßnahmen an kommunalen Nichtwohngebäuden unterstützt. Besonders aktive Kommunen erhalten eine Bonusförderung. Für besonders innovative und mit Mehrkosten behaftete Vorhaben steht zudem nach wie vor der Programmteil "Modellprojekte" zur Verfügung. Unterstützt wird der Einsatz innovativer Techniken, die die Energieeinsparung, rationelle Energienutzung und Nutzung erneuerbarer Energien vorantreiben. Quelle: Umweltministerium Baden-Württemberg / bba

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