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Bedürfnisse von Wohnungseigentümergemeinschaften sollen bedient werden

KfW und DDIV wollen Programme für WEGs optimieren

05.05.2014, 06:00

Groß sind die Ansprüche von Eigentümern und Mietern an die eigene Wohnung. Möglichst energieneutral und barrierefrei sollte sie sein. Eine Vielzahl von KfW-Förderprogrammen unterstützen Eigentümer im Um- und Ausbau der eigenen vier Wände. Doch welche Rolle nimmt der Verwalter bei energetischer Sanierung und altersgerechtem Umbau ein? Wie gut sind die Förderprogramme der KfW in der Praxis bekannt? Und welche praktischen Erfahrungen haben die bundesdeutschen Immobilienverwalter bei der Beantragung und Nutzung dieser gemacht?

Das möchte aktuell der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V. (DDIV) in Zusammenarbeit mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in seiner Umfrage herausfinden. Ziel der Erhebung ist eine realistische Einschätzung der Basis, um die Förderprogramme an den spezifischen Bedürfnissen der Verwalter und dem rechtlichen Sonderstatus von Wohnungseigentümergemeinschaften auszurichten.

Bislang wurde der Grund für den schleppenden Sanierungsfortschritt bei Wohnungseigentümergemeinschaften nicht zuletzt auch in den komplizierten Antragsprozessen für Fördermittel gesehen. Das ergab die gemeinsame Umfrage von DDIV und KfW aus dem Jahr 2012. Demnach gaben 60 Prozent der befragten Hausverwaltungen an, die Förderprogramme der KfW weniger gut oder gar nicht zu kennen. Ob und wie sich dies in der Zwischenzeit geändert hat, soll die aktuelle 5-Minuten-Umfage zeigen.

Bis zum 15. Mai sind Verwalter aufgerufen, an einer anonymen Online-Befragung teilzunehmen. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Veranstaltungsreihe von KfW und DDIV präsentiert. Quelle: DDIV / pgl

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Kommentare zur Meldung

Kommentare 1 - 1 von 1.

Warlich - 03.08.2014, 19:20

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich gehöre seit zu drei Eigentümergemeinschaften, zwei in Hessen einer in NRW. Von keinem der Verwalter ist je ein Vorschlag in Richtung energetischer Sanierung gekommen.

Bemüht habe ich mich verschiedentich in dem Gebäude-Ensemble aus den frühen 70ger Jahren, in dem ich selbst als Eigentümer wohne.

- Mit dem früheren im HTK zuständigren Energieberater haben wir eine Hausbesichtigung durchgeführt. Das Ergebnis war, dass eine Dämmung dringend erforderlich wäre, besonders die der Kellerdecken. Die Eigentümerversammlung lehnte die Maßnahme ab - fast alle wollen kein Geld ausgeben. Manche haben vielleicht nicht genug.

- Die Maßnahme wird vom Verwalter auch nicht unterstützt/empfohlen.

- Laut Schornsteinfeger wäre der Austausch der ca. 15 jährigen Heizung eventuell mit der Installation von Solarthermie im Zeithorizont von 10 Jahren wirtschaftlich. Ein Miteigentümer ist Installatör und erklärt dagegen alles für unwirtschaftlich und Augenwischerei. Er würde einen Antrag in der Eigentümterversammlung ablehnen. Zumindest eine energieeffiziente Umwälzpumpe könnte schon helfen.

Der Umgang mit Eeigentümergemeinschaften ist sehr diffizil. Auch ein konstruktiver Verwalter stößt schnell an seine Grenzen, wenn er vorschlägt, die Instandhaltungsrücklage erhöhen zu müssen. Jeder Eigentümer ist wirtschaftlich anders aufgestellt verfolgt eine andere Ethik. Jeder verfolgt eigene finanziele Interessen. Die Altersstruktur spielt eine wesentliche Rolle. Eigentümer, die über 90 Jahre alt sind, werden weder Interesse an Investition haben noch auch die Lärmsituation einer Baustelle ertragen wollen/können.
Insgesamt ist das eine mühsame Gemengelage. Sicher macht es Sinn, die Verwalter anzusprechn und für energiespaende Maßnahmen zu interessieren / zu begeistern. Doch er muß so Feuer und Flamme sein, dass er es versteht, die Eigentümer von der Sanierung zu überzeugen...

Ich wünsche mir, dass Sie mit dem Thema fest am Ball bleiben.

Bestre Grüße
Doris Warlich

 

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