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Über 3.000 Wohnungen sollen gefördert werden

Hamburg baut Wohnungsbauförderung aus

06.03.2011, 13:38

Neben Zuschüssen und zinsvergünstigten Darlehen der KfW aus dem CO2-Gebäudeprogramm sind auch die Fördertöpfe einiger Bundesländer Anfang 2011 noch gut gefüllt.

So hat die WK Hamburg bekanntgegeben, dass nach einer Erhöhung um rund zwei Prozent 2011 insgesamt 122,5 Millionen Euro für die Wohnungsbauförderung zur Verfügung stehen. Bestehende Förderprogramme werden in großen Teilen fortgeschrieben. Die energetischen Standards in der Wohnungsbauförderung werden in allen Bereichen erweitert.

Neu eingeführt wurde als Neubau-Standard das WK-Effizienzhaus 40. Er wird als Äquivalent zum WK-Passivhaus mit Zuschüssen von 240 Euro pro Quadratmeter und maximal 31.200 Euro pro Wohneinheit gefördert. Ein WK-Effizienzhaus 70 wird zukünftig mit 100 Euro pro Quadratmeter unterstützt. Dieser Standard wird auch über 2011 hinaus förderfähig bleiben. In diesem Jahr sollen erneut 3.150 Wohnungen mit Klimazuschüssen gefördert werden.

Im Mietwohnungsbau sollen auch in 2011 wieder 1.200 Mietwohnungen mit Bindungen gefördert werden. Im Hinblick auf gestiegene Baukosten werden im Rahmen eines Inflationsausgleiches die laufenden Zuschüsse leicht erhöht, ergänzend wird auch die mögliche Anfangsmiete von 5,70 auf 5,80 Euro erhöht. Um den Bau von altersgerechten Wohnungen zu unterstützen, wurde ein neuer Einstiegsstandard für den barrierefreien Ausbau definiert.

Bei der Modernisierung gilt: je höher die Energie-Einsparung, desto höher die Förderung. Die Qualitätssicherung wird obligatorisch. Im Bereich der energetischen Modernisierung wird der Einbau von Lüftungsanlagen zukünftig mit Baukostenzuschüssen gefördert. Bei umfassenden Modernisierungsvorhaben wird die Förderung im Rahmen eines Inflationsausgleichs leicht erhöht. Insgesamt sollen in 2011 wieder 5.000 Wohnungen gefördert werden.

Auch im Eigenheimbereich wurde die Höhe der Förderung erhöht, die energetischen Standards gelten auch hier. Das Ziel sind 500 geförderte Eigentumsmaßnahmen. pgl

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