RSS | Newsletter | Über uns | Kontakt | Sitemap

Sie sind hier: Home » Finanzierung » Aktuelles » Artikel » Geld aus der EEG-Umlage soll in die Gebäudesanierung

Staat ist bei Mehreinnahmen aus der Umsatzsteuer in der Pflicht

Geld aus der EEG-Umlage soll in die Gebäudesanierung

18.10.2012, 09:03

Hildegard Müller, Hauptgeschäftsführerin BDEW hat sich dafür ausgesprochen, die Mehrwertsteuer, die der Staat wegen der steigenden Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien beim Strompreis erzielt, in den Energie- und Klimafonds umzuleiten. Allein 2011 kassierte der Staat wegen der Umlage knapp eine Milliarde Euro an Mehrwertsteuereinnahmen.

Auch Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller sieht in den Mehreinnahmen die Möglichkeit, mehr Geld für die Gebäudesanierung bereitzustellen: "Nachdem bereits zwei Einigungsversuche im Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag gescheitert sind, muss der dritte gelingen, um das wichtige Vorhaben nicht endgültig scheitern zu lassen. Ich glaube, dass die Idee, die Mehreinnahmen durch die EEG-Umlageerhöhung zur Finanzierung einzubringen ein für alle annehmbarer Vorschlag ist."

Noch ist allerdings unklar, wann es zu einem neuen Treffen zwischen Bundestag und Bundesrat im Vermittlungsausschuss über die Förderung der Gebäudesanierung kommt. Ein neuer Termin wurde nach dem mehrmaligen Vertagen der Verhandlungen nicht mehr veinbart.

Untersteller schlägt in seinem Schreiben vor, 300 Millionen Euro für die steuerliche Förderung der energetischen Sanierung einzusetzen und 200 Millionen Euro für Stromsparmaßnahmen in Haushalten und bei gewerblichen und kleinen industriellen Verbrauchern. Die Unterstützung zum Stromsparen komme dann auch und besonders den weniger begüterten Haushalten und Familien zugute, denen die Erhöhung der Strompreise besonders weh tue, so Untersteller.

Gegenfinanziert werden könne die Förderung durch die Mehreinnahmen des Bundes, die dieser durch die erwartete Erhöhung der EEG-Umlage um rund 1,5 Cent pro kWh erziele. "Es ist das Gebot der Stunde, diese Mehreinnahmen nicht stillschweigend in die allgemeinen Haushalte fließen zu lassen, sondern an die Bürgerinnen und Bürger zurückzugeben", erklärte Untersteller.. Nach Angaben der Financial Times Deutschland hat er außerdem vorgeschlagen, das Modell auf fünf Jahre zu beschränken, um für eine schnelle Akzeptanz und hohe Durchschlagskraft zu sorgen. pgl

 

Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)
Bitte geben Sie die angezeigte Zeichenfolge (Captcha) ein. Dies dient zur Vermeidung von unerwünschtem Spam.

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Zurück

Premiumpartner

KWB - Die Biomasseheizung

EnBauSa Ticker

17.05.2013

Grüne wollen Mietrecht erneut ändern

Bündnis 90/Die Grünen unternehmen einen Vorstoß zur Änderung des gerade in Kraft getretenen ... » mehr


15.05.2013

Alllianz fordert schnelle Verabschiedung der EnEV

Derzeit wird im Bundestag über das Energieeinsparungsgesetz beraten. Es legt die Basis für die ... » mehr


14.05.2013

Bafa nutzt KfW-Tool zur Plausibilitätsprüfung

Das Bafa prüft bei der Förderung der Vor-Ort-Beratung die Stimmigkeit des energetischen ... » mehr


11.05.2013

Viele Verbraucher misstrauen dem Energieausweis

Viele Verbraucher trauen dem Energieausweis nicht. Zu diesem Ergebnis kam eine Umfrage der ... » mehr


06.05.2013

Wohnungsmarkt belebt sich sachte

Die Belebung des deutschen Wohnungsmarktes hat nach der aktuellen Erhebung der Landesbausparkassen ... » mehr


Extra

Wohnen

Broschüren

vom Hersteller gratis herunter laden

Mann vor Laptop

Newsletter
bestellen - alle 7 Tage gratis

Geldscheine

Preisvergleich
vom Handwerker in Ihrer Nähe einholen

Menschen beraten sich

Anbieter & Hersteller
für Ihr Sanierungsprojekt

Buchreihe

Buchtipp
zur energetischen Sanierung

Service