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Förderung der Energieberatung auch ohne konkrete Maßnahme

Enercity-Fonds gibt 2012 Geld für Innendämmung

07.01.2012, 00:00

Saniertes Doppelhaus in Hannover-Linden
Saniertes Doppelhaus in Hannover-Linden. © proKlima

Der enercity-Fonds proKlima hat seinen Förderkatalog erweitert und die Bedingungen für die Antragsteller verbessert. Förderung gibt es für die Städte Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze. Das Förderprogramm "proKlima-Altbau" berücksichtigt seit diesem Jahr auch Innendämmungen.

"Bei der energetischen Modernisierung sind eigentlich Außenwanddämmungen die erste Wahl, um Heizenergie zu sparen", erklärt proKlima-Geschäftsführer Harald Halfpaap. An zahlreichen Gebäuden im Fördergebiet sei jedoch eine Außenwanddämmung, beispielsweise aus Denkmalschutzgründen, nicht möglich. Damit auch diese Häuser besser gedämmt werden, bezuschusst proKlima jetzt auch Innendämmungen mit fünf Euro pro Quadratmeter plus Zuschuss für die Qualitätssicherung.

Eine weitere Änderung betrifft die Energieberatung: Bisher war der Zuschuss für den "Energielotsen Altbau" an die Umsetzung von mindestens einer energetischen Modernisierungsmaßnahme gekoppelt. Ab 2012 verzichtet proKlima auf diese Bedingung, um den Anreiz für potenzielle Modernisierer zu erhöhen. proKlima übernimmt bei Einstiegs- und Umsetzungsberatungen 75 Prozent der Kosten. Der Energielotse hilft als unabhängiger Berater bei einer gewerkeübergreifenden Planung von Energiesparmaßnahmen. Das Förderprogramm kann auch für Wohn- und Vereinsgebäude in Anspruch genommen werden, die nach dem 1. Januar 1995 errichtet wurden. 

Die Agentur fördert außerdem die Beratung durch einen sogenannten PV-Lotsen bei der Installation einer Fotovoltaik-Anlage mit 75 Prozent der Kosten. Der Lotse kennt sich mit allen technischen Details und finanziellen Fragestellungen aus. Das neue Beratungsangebot aus dem Programm "proKlima-Erneuerbare" flankiert unter anderem eine Initiative der Stadt Hannover, die den Ausbau der Solarenergienutzung vorantreibt: So zeigt das Internet-Solarkataster der Landeshauptstadt sämtliche Dächer Hannovers aus der Vogelperspektive. Anhand einer farblichen Markierung können die Eigentümer erkennen, ob ihr Haus für eine Solaranlage geeignet ist.

Die Zuschüsse für Solarwärmeanlagen wurden angepasst. Hierdurch wird die maximale Kumulierungsmöglichkeit mit der Solarwärmeförderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) erreicht. Auch die Zuschüsse für Holzheizungen wurden an die Bafa-Bedingungen mit einem maximalen Fördersatz angepasst.

Quelle: proKlima / bba

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