RSS | Newsletter | Über uns | Kontakt | Sitemap

Sie sind hier: Home » Finanzierung » Aktuelles » Artikel » Bauverträge werden oft nicht kritisch hinterfragt

Laufende Kontrolle auch bei Eigentumswohnungen sinnvoll

Bauverträge werden oft nicht kritisch hinterfragt

09.12.2014, 08:45

Baugebiet Alte Weberei in Tübingen
Bauträger bieten am Wochenende im Baugebiet Infostände an. © Ben Baumann

Das Immobiliengeschäft boomt, in den großen Städten gehen vor allem Eigentumswohnungen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Die meisten Bauherren unterschreiben die Bauverträge ohne weitere, kritische Nachfragen, beobachtet der Verband Privater Bauherren (VPB). Dabei birgt gerade der Kauf beim Bauträger Risiken, die Bauherren kennen sollten.

Rund 6.000 Eigentumswohnungen entstehen allein in Hamburg jedes Jahr. Auch andere Kommunen in der Bundesrepublik wachsen rasant. "Dabei ist die Verkaufsmethode alles andere als verbraucherfreundlich“, kritisiert Herbert Oberhagemann vom VPB. Nach Einschätzung des Verbandes können sich die Bauträger ihre Käufer aussuchen. Dazu bieten sie beispielsweise Wohnungen am Wochenende an Infoständen mitten im Baugebiet an. Die Leute stehen Schlange, und wer Glück hat, der bekommt eine Wohnung.

"Bauträger, die große Wohnblöcke errichten, haben kein Interesse daran, sich im Vorfeld mit kritischen Bauherrenfragen auseinanderzusetzen", weiß Oberhagemann. Sie müssen es auch gar nicht, solange der Andrang so groß ist und die Käufer bedingungslos alles akzeptieren, betont der Leiter des Hamburger VPB-Büros.

Seite 1 von 3
Blättern  1 2 3 Weiter

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

 

Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)
Bitte geben Sie die angezeigte Zeichenfolge (Captcha) ein. Dies dient zur Vermeidung von unerwünschtem Spam.

Zurück

Premiumpartner