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BAKA legt Zehn-Punkte-Maßnahmenkatalog vor

BAKA will bessere Ausbildung für Gebäudesanierung

22.09.2015, 08:19

Ulrich Zink (links) und Georg Sahner, BAKA
Ulrich Zink (links) und Georg Sahner fordern neue Impulse für die Gebäudesanierung. © N. Allé

Um die Ziele der Bundesregierung zur Energieeinsparung und CO2-Minderung 2020 und 2050 erreichen zu können, muss endlich der Gebäudebestand ins Zentrum der Betrachtung und des Handelns genommen werden, forderte der Bundesverband Altbauerneuerung BAKA und legte dazu einen Zehn-Punkte-Maßnahmenplan vor.

Er wolle sich verstärkt in den Prozess einbringen, um einen Beitrag zur künftigen Entwicklung der Gebäude, Quartiere und Städte zu leisten, so der Verband. Dabei sei die Politik gefordert, endlich die Hemmschwellen zu beseitigen, fordert der BAKA-Vorstandsvorsitzende Ulrich Zink.

"Finanzielle Anreize sind noch zu gering"

Im Zuge einer gewollten Energiewende seien die finanziellen Anreize noch zu gering, so Zink, noch immer warten viele Eigentümer von Wohnungen und Gebäuden beispielsweise auf steuerliche Abschreibe-Möglichkeiten bei energetischen Investitionen und verschieben daher notwendige Maßnahmen auf einen späteren Zeitpunkt - in der Hoffnung auf bessere Konditionen. Allein von den 20,5 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland sei leidglich ein Viertel auf dem neuesten Stand der Technik, auch der Einbau hochgedämmter Fenster oder der Einsatz Erneuerbaren Energien konnten sich in den vergangenen Jahren nicht ausreichend dynamisch entwickeln.

Als Basis für einen sinnvollen Sanierungsfahrplan müsste zunächst einmal eine Gebäudezustandsanalyse verbindlich verankert werden, fordert Zink. Der Vorschlag von BAKA ist es, die Gebäudebestandsanalyse in der HOAI zu verankern und Fördermittel dafür bereitzustellen.

Ausbildung muss besser werden

Große Defizite sieht die BAKA bereits bei der Ausbildung - einmal müsste die Qualifikation von Handwerkern verbessert werden als auch die Zertifizierung von Gebäudeenergieberatern um planerisches Wissen bezüglich Bestandssanierung erweitert werden. Im Architekturstudium komme Energieeffizienz immer noch kaum vor, beklagte BAKA-Vorstandsmitglied Professor Georg Sahner. Der BAKA schlägt daher vor, einen zusätzlichen Studiengang explizit für die Altbausanierung einzurichten und an Universitäten zu etablieren. Bereits jetzt werden Studienarbeiten in diesem Bereich vom Bundesverband Altbauerneuerung gefördert.

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