Bauvorhaben konnten in wenigen Monaten umgesetzt werden

ZZS zeigt flexible und schnell erstellte Wohngebäude

In 16 Wochen sind in Mamming 100 Appartments entstanden. © ZZS

Das Ziegel Zentrum Süd zeigt, wie Konzepte zur flexiblen und schnellen Bauweise mit Ziegeln aussehen können.

Das Ziegel Zentrum Süd befasst sich seit Beginn der Diskussionen über den schnellen Bau neuer Wohnungen auch für Flüchtlinge im Herbst mit seiner "Aktion Wohnungsbau" intensiv mit konkreten Lösungsansätzen im Bereich Massivbauten.

Das ZZS zeigt erste, bereits verwirklichte Konzepte wirtschaftlich vernünftiger, nachhaltiger und flexibel nutzbarer Wohnungsbauprojekte in monolithischer Ziegelbauweise. Darunter finden sich zwei Bauvorhaben, die nach nur vier bis fünf Monaten Bauzeit schlüsselfertig übergeben werden konnten. Der Rohbau eines der beiden Wohnheime wurde in Ziegelelementbauweise errichtet, der andere in konventioneller Bauweise mit porosierten Planziegeln.

Als Beispiel wird ein dreigeschossiges Wohnheim in Mamming (Niederbayern) mit 100 Appartements in Ziegelelementbauweise vorgestellt, das in einer Rekordbauzeit von 16 Wochen – von Baubeginn bis zur fertig möblierten Übergabe – errichtet wurde. Das Projekt besteht aus zwei gegenüberliegenden Gebäuderiegeln, die über nicht überdachte Laubengänge und Treppenanlagen erschlossen sind. Die Einraumwohnungen, hier für jeweils vier Personen gedacht, sind komplett möbliert und mit Fertigbadelementen und Küchenzeilen ausgestattet. Die Baukosten für dieses 3-geschossige Gebäude, das nach den anerkannten Regeln der Technik errichtet wurde, liegen bei zirka 2,8 Millionen Euro netto – komplett inklusive Erdbau, Kanal, Fundamente, Bodenplatte, Laubengänge, Treppen und Dach.

Mit wenig baulichem Aufwand können kleine Wohneinheiten später zu größeren Wohnungen zusammengelegt und für Familien verwendet werden. Die Gebäudehülle aus porosierten Wärmedämmziegeln bietet dabei besten Brand- und Wärmeschutz. Nachhaltig und wirtschaftlich sind die lange Lebensdauer und die geringen Instandhaltungskosten eines verputzten Massivbaus.

In München entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Funkkaserne ein neues Stadtviertel, in dem sozialer Wohnungsbau neben frei finanzierten Wohnbauten untergebracht werden soll. Zurzeit kann man die Entstehung monolithischer Ziegelbauten beider Segmente dort beobachten. Eher knapp kalkulierte, bis zu 5-geschossige, urban anmutende Wohnblöcke städtischer Wohnungsbaugesellschaften bauen ebenso auf die Eigenschaften des Ziegelmauerwerks wie eine Baugemeinschaft direkt nebenan, die Wohnbauten im KfW-Effizienzhaus-Standard 40 bereits weitestgehend im Rohbau fertiggestellt hat. Quelle: ZZS / pgl

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