Mauersteine weisen höhere Druckfestigkeit auf

Ziegelhersteller nehmen Mehrgeschossbau ins Visier

Mehrgeschossige Wohngebäude sollen häufiger mit Ziegeln errichtet werden. © Deutsche Poroton

Die Ziegelhersteller der Deutschen Poroton sowie die Xella Gruppe haben auf der Fachmesse Bau Produkte für den Mehrgeschossbau vorgestellt.

Weil der Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern derzeit stockt, wollen die Ziegelhersteller der Deutschen Poroton sowie die Xella Gruppe verstärkt im Geschosswohnungsbau Fuss fassen. Auf der Fachmesse Bau stellten sie Produkte vor, die dafür gedacht sind.

Xella präsentierte den Ytong-Stein PP 4 mit einem Lambdawert von 0,10 W/(mK), der entsprechend den aktuellen Anforde­rungen der EnEV 2014 integrierten Wärmeschutz mit hoher Druckfestigkeit kombiniert. Er kann mit tragender Funktion für die Konstruktion von vier- bis sechsgeschossigen Gebäuden – auch in allen Erdbebenzonen – eingesetzt werden. Bereits 40 Zentimeter dicke einschalige Wandkonstruktionen entsprechen laut Xella bei einem U-Wert von 0,23 W/(m²K) dem Energiestandard eines KfW-Effizienzhauses 70.

Besonders für Bauträger gedacht ist ein komplettes Wandbausystem aus geschosshohen, tragenden Elementen für die Außenwand der Xella-Marke Hebel. Damit verkürzt sich die Bau­zeit dem Hersteller zufolge auf etwa 10 Minuten pro Quadratmeter. In Verbindung mit den Trennwandelementen im Innenbereich spiele das System seine Stärken voll aus. Durch die einfache Raster­planung lässt sich nahezu jeder Grundriss realisieren. Gleichzeitig können damit auch die aktuellen EnEV-Anforderungen an Nichtwohngebäude erfüllt werden: Außenwände, die mit großformatigen Montagebauteilen P3,3 mit einem Lambdawert von 0,10 erstellt werden, kommen ohne zusätzliche Dämmung aus. In monolithischer Ausführung erreichen sie bei einer Wanddicke von 20 cm einen U-Wert von 0,46 W/(m²K).

Auch die Poroton-S-Linie zeichnet sich besonders durch eine hohe Druckfestigkeit aus. "Mit dieser Ziegelgattung wurden bereits Gebäude mit bis zu neuen Stockwerken problemlos realisiert", so der Geschäftsführer der Deutschen Poroton, Clemens Kuhlemann.

Für mehr Produktivität am Bau bietet die Deutsche Poroton den Spezialkleber Dryfix an, mit dem Bauprojekte bis zu minus 5 Grad Celsius, also nahezu ganzjährig, realisierbar sind. Dryfix ermöglicht somit Architekten und Bauunternehmern eine optimierte Zeitplanung und sichert Verarbeitern im Winter mehr Aufträge. Die Verarbeitung ist dem Hersteller zufolge einfach und spart bis zu 50 Prozent Arbeitszeit gegenüber der Verarbeitung mit Dünnbettmörtel. Durch fehlende Mörtelfugen ergibt sich ein optimaler Putzuntergrund. Quelle: Xella / Poroton / sth

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