Lage im Gewerbebau trübt sich leicht ein

Wohnungsbau gilt als stabiles Segment

Der Zentralverband des deutschen Baugewerbes stellt beim Wohnungsbau gute Nachfrage fest. Im Öffentlichen Bau lässt die Nachfrage zu wünschen übrig.

Das positive Stimmungsbild aus dem September zur Lageeinschätzung in allen Bausparten hat sich im Oktober nicht fortgesetzt. Nur im Wohnungsbau wird die Lage in Ost wie West mit gut bewertet. Der gewerbliche Bau erhält noch ein ausgeglichenes Urteil. Im öffentlichen Bau bewerten die Unternehmen ihre Lage überwiegend als unbefriedigend.

Das ergibt die monatliche Konjunkturumfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes ZDB unter seinen Mitgliedsbetrieben für den Monat Oktober 2010. Die Nachfrage ist im Wohnungsbau weiter gestiegen. Im Hochbau insgesamt (Wohnungsbau, gewerblicher Hochbau und öffentlicher Hochbau) wird kaum über rückläufige Order berichtet.

Die Bautätigkeit hat im Wohnungsbau zugenommen, in den anderen Sparten gab es keine Veränderungen zum Vormonat. Die Beschäftigtenentwicklung folgt diesem Trend. Hier gab es in Ost und West keine Veränderungen. Die Auftragsbestände haben sich in den alten Ländern nicht wesentlich verändert. Die Reichweite der Bestände lag im Hochbau bei 2,3 Monaten. In den neuen Ländern haben sich die Auftragsbestände im Hochbau wieder verringert. Nach 2,3 Monaten werden nur noch 1,8 Monate erreicht.

Bei den kurzfristigen Erwartungen für die nächsten drei Monate zur Geschäfts- und Auftragsentwicklung zeigen sich zum Vormonat keine Veränderungen. Ersatzbeschaffungen prägen das Bild bei der Investitionstätigkeit. Es gibt einzelne Meldungen zu Rationalisierungsinvestitionen. bba

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