Versicherungen bauen auf Zertifkate

Widerstandsklassen zeigen Hagelfestigkeit von Dämmung

Hersteller von Dämmsystemen lassen diese vermehrt von Schweizer Instituten auf Hagelfestigkeit testen.

Die Hersteller von Produkten zur Dämmung der Fassade stellen sich auf verstärkte Unwetter ein und lassen ihre Produkte entsprechend zertifizieren. Caparol hat jetzt für seine Fassadenlösung mit Carbonfasern das Zertifkat in der höchsten Hagelschadensklasse am Schweizer Prüfinstitut Empa erhalten. Stotherm Classic ist ebenfalls von Schweizer Prüfinstituten geprüft und hat ein Zertifikat der höchsten Schadensklasse erhalten. Außerdem hat das System einen simultanen Test gegen Hagel, Starkregen und Sturm absolviert. Auch die Produkte von Alsecco sind für die Hagelschadensklasse 5 ausgewiesen. Das Unternehmen arbeitet wie Caparol mit Carbonfasern.

Um das Zertifikat der höchsten Hagelschadensklasse zu bekommen, müssen die Fassaden einen Beschuss mit 5 Zentimeter großen und mehr als 100 km/h schnellen Hagelkörnern aushalten, ohne dass es zu sichtbaren Rissen oder Oberflächenänderungen kommt.

Hagel bildet in Deutschland nach Winterstürmen und Überschwemmungen das drittgrößte versicherungstechnische Schadenpotenzial. Hagelschläge verursachen nicht nur optische Schäden an Fassaden, sondern können auch dazu führen, dass sie nicht mehr wasserdicht sind. In Baden-Württemberg hatte vor einem Jahr ein Hagelsturm in wenigen Stunden Schäden in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro angerichtet. Derzeit übernehmen Versicherungen den Schaden. Diskutiert wird jedoch über eine Kartierung der Regionen, in denen es häufig zu Schäden kommt. Deutsche Versicherungen arbeiten dazu an Pilotprojekten.

Wer nach einem Hagelschauer Risse und Dellen in seiner Fassade findet, muss sich auf eine teure Reparatur einstellen. Hausbesitzer und Bauherren können sich vor solchen Schäden schützen, wenn sie sich für eine besonders robuste Fassade entscheiden. Eine Möglichkeit sind carbonfaserverstärkte Fassaden. Damit arbeitet Caparol. Bei Sto kommen organische Verbindungen zum Einsatz. Selbst golfballgroße Hagelkörner prallen ab, ohne Schäden zu verursachen. Quelle: Caparal / Sto / pgl

Eine Verwendung dieses Textes ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich.
Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)

Bitte tragen Sie hier die im Bild dargestellte Zeichenfolge ("Captcha") ein.
Dies dient der Vermeidung von Spam.

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.