Dämmung trägt nur wenig auf

VIP aus Glas erhöht Materialvielfalt an der Fassade

Vakum-Isolations-Paneele (VIP) zur Dämmung bieten Dow Corning und Okalux mit unterschiedlichen Materialeinlagen an.

Dow Corning und Okalux haben in einer Kooperation Okalux VIP, ein Vakuum-Isolations-Paneel entwickelt. Es ermöglicht zahlreiche Gestaltungsoptionen für sämtliche Fassadenkonstruktionen.

Dow Corning hat eine Vakuumisoliereinheit mit pyrogener Kieselsäure entwickelt, die in den Scheibenzwischenraum eines Isolierglasmoduls integriert wird. Okalux bietet dazu eine breite Palette an Materialeinlagen an. Metall-, Holz oder Kapillareinlagen lassen sich ebenso mit der Vakuumeinheit kombinieren wie Digitaldruck. Elemente mit einer Stärke von 40 mm erreichen nach Herstellerangaben einen U-Wert von 0,11 W/(m2K). Nach 25 Jahren liegt der Wert immer noch bei 0,18 W/(m2K). Die Wärmeleitfähigkeit eines Vakuumisolierpaneels beträgt nur etwa 0,005 W/(mK) und der Wärmedurchgangskoeffizient entspricht dem einer gut gedämmten Wand.

Da die Wärmeschutzwirkung der Vakuumisoliereinheit fast achtmal besser ist als die konventioneller Dämmstoffe, benötigt sie bei gleicher Dämmwirkung lediglich einen Bruchteil der Dicke. Dank des schlanken Aufbaus werden Konstruktionskosten reduziert, Bauabläufe vereinfacht und mehr nutzbarer Innenraum gewonnen.

Die Stärke der Dämmmodule entspricht der konstruktiven Tiefe herkömmlicher Glaseinheiten, so dass sich die Elemente nahtlos und bequem in serienmäßige Fassadensysteme integrieren lassen.

Vakuumisolation bietet sich auch überall dort an, wo eine leistungsfähige Dämmung auf engstem Raum gefragt ist. Die Vakuum-Fassadenelemente werden vorgefertigt und auf der Baustelle wie herkömmliche Isoliergläser verbaut. Quelle: Okalux / pgl

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