Passivhaus-Tagung vermittelt Wissen über Best Practices

Tagung stellt Passivhausprojekte aus Osteuropa vor

Auf der Passivhaus-Tagung in Dresden können Architekten, Planer und Energieberater Erfahrungen aus Passsivhausprojekten austauschen und diskutieren.

Entwicklungen rund um das energieeffiziente Bauen werden in 16 zweisprachigen Arbeitsgruppen auf der 14. Internationalen Passivhaustagung am 28. und 29. Mai in Dresden vorgestellt. Professor Wolfgang Feist, wissenschaftlicher Leiter des Passivhaus-Instituts und Professor am Arbeitsbereich Bauphysik der Universität Innsbruck, unterstreicht die Relevanz der Tagung aufgrund der Debatte über wissenschaftlich fundierte Berichte über bereits realisierte Projekte: "Sie zeigen, wie und warum Ansätze gut funktioniert haben - und auch, welche Technik anfällig für weniger optimale Ergebnisse ist."

Dazu gehört nicht nur die Erhebung technischer Daten wie Kosten oder Verbrauchswerte. Sozialwissenschaftler haben Passivhaus-Bewohner befragt und deren Angaben mit denen von Bewohnern anderer Neubauten verglichen. Die Ergebnisse werden in Dresden vorgestellt.

Die Schwerpunkte der diesjährigen Tagung bilden vor allem die Vereinbarung von Energieeffizienz und Denkmalpflege, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit von Nichtwohngebäuden, Sanierung sowie Behaglichkeit und Gesundheit. Außerdem wird die Umsetzung des Passivhaus-Konzepts in sechs Arbeitsgruppen untersucht. Dabei bildet die Verbreitung des Standards in Mittel- und Osteuropa einen Schwerpunkt. In den Arbeitsgruppen stellen Referenten erste Erfahrungsberichte sowie realisierte Projekte aus Bulgarien, Lettland, Rumänien, Tschechische Republik, Ungarn und Polen vor. pgl

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