Vier Preisträger der "Grünen Hausnummer" ausgezeichnet

Siedlungshaus erhält Sanierungspreis in Niedersachsen

Siedlungshaus aus den 50er Jahren erhielt den 1. Preis. © Bauart Architekten

Familie Woelk aus Hildesheim erhielt für ihre gut geplante und erfolgreiche Sanierung eines Siedlungshauses einen Preis im Wettbewerb "Grüne Hausnummer".

Seit dem Herbst 2015 macht die Grüne Hausnummer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen besonders energieeffiziente Wohnhäuser sichtbar. 170 Auszeichnungen wurden inzwischen vergeben. Vier besonders herausragende Beispiele für eine gelungene energetische Sanierung hat der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel im Rahmen der achten "Effizienztagung Bauen und Modernisieren" im Hannover Congress Centrum ausgezeichnet.

Familie Woelk aus Hildesheim erhielt für ihre gut geplante und erfolgreiche Sanierung eines 50er-Jahre Siedlungshauses den ersten Preis und freut sich über 1.500 Euro Preisgeld. Andrea Bode und Lutz Güntzel aus Lengede sind für ihre Sanierung eines Fachwerkhauses mit dem zweiten Preis und 1.000 Euro ausgezeichnet worden. Familie Lange aus Bücken und das Ehepaar Weißendorn aus Thomasburg teilen sich den dritten Preis mit jeweils 500 Euro Preisgeld.

Die Auswahl traf eine sechsköpfige Fachjury. Mitglieder waren Dörte Dörner, KfW Bankengruppe, Angelika Blencke, Architektenkammer Niedersachsen, Pia Grund-Ludwig, EnBauSa, Florian Lörincz, Energieberater der Verbraucherzentrale Niedersachsen, Lothar Nolte, Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und Günter Vogel-Cairénius vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Umweltminister Stefan Wenzel zeigte sich bei der Übergabe der Preise begeistert vom Engagement der Preisträger: "Die vier ausgezeichneten Projekte zeigen, wie aus typischen niedersächsischen Gebäuden energieeffiziente und ästhetisch gelungene Wohnhäuser entstehen können. Schauen Sie sich die Beispiele an, sie machen Lust und Mut, die Modernisierung des eigenen Heims anzugehen." Lothar Nolte, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, zog eine Gesamtbilanz: "Die mit der Grünen Hausnummer ausgezeichneten Häuser zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, unseren Gebäudebestand energetisch zukunftsfest zu machen. Sei es durch einen gut geplanten Neubau, mit Hilfe umfassender Sanierungen oder durch aufeinander abgestimmte Einzelmaßnahmen." Jury-Mitglied und EnBauSa-Chefredakteurin Pia Grund-Ludwig: "Mir lag besonders am Herzen, dass Objekte ausgezeichnet werden, die zum Nachahmen anregen und Beispielwirkung haben."

Wichtig war der Jury vor allem eine gute Planung, die auch mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens die unterschiedlichen Belange wie Behaglichkeit, Barrierefreiheit und Energieeffizienz bestmöglich aufeinander abstimme und die vielen attraktiven Förderprogramme nutze. Nolte ist sich sicher, dass in Zukunft noch viele weitere Grüne Hausnummern in Niedersachsen zu sehen sein werden.

Die Grüne Hausnummer ist eine Auszeichnung der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und ihrer regionalen Partner. Sie zeichnet Hauseigentümer aus, deren Neubau mindestens den Anforderungen "KfW-Effizienzhaus 55" entspricht oder die ihren Altbau besonders energieeffizient saniert haben. Erfolgreiche Bewerber erhalten eine hochwertige Grüne Hausnummer für die Hausfassade sowie eine Urkunde. Inzwischen gibt es die Auszeichnung in sieben Regionen. pgl

Eine Verwendung dieses Textes ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich.
Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)

Bitte tragen Sie hier die im Bild dargestellte Zeichenfolge ("Captcha") ein.
Dies dient der Vermeidung von Spam.

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.