Großwohnsiedlung soll energieneutral werden

Sanierung des Märkischen Viertels erneut prämiert

Märkisches Viertel wird saniert. Bild: Gesobau

Das Berliner Wohnungsunternehmen Gesobau hat für die Sanierung des Märkischen Viertels erneut einen Preis bekommen.

Berlin. Nach dem Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft und dem Re-Skinning-Award des World Urban Forum hat die Berliner Wohnungsbaugesellschaft Gesobau auch den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2010 erhalten.

Ausgezeichnet wurde das Unternehmen unter anderem für die Quartiersentwicklung im Märkischen Viertel in Berlin. Dort werden unter energetischen und sozialen Aspekten 13.000 Wohnungen umfassend modernisiert mit dem Ziel, das Viertel zur größten Niedrigenergiesiedlung Deutschlands umzubauen.

Durch die 2008 begonnene energetische Modernisierung des Märkischen Viertels soll bis 2015 der CO2-Ausstoß in der Großwohnsiedlung von zuvor 43.000 Tonnen um mehr als zwei Drittel auf nur noch 11.000 Tonnen CO2 im Jahr verringert werden. Der verbleibende Energiebedarf des Viertels wird künftig durch ein Biomasse-Heizkraftwerk geliefert, so dass die Siedlung als erste Großwohnsiedlung in Deutschland eine CO2-neutrale Energiebilanz aufweisen wird.

Das integrierte Gesamtkonzept für das Märkische Viertel umfasst neben der energetischen Modernisierung auch ein Stadtteilentwicklungskonzept, die Erhöhung des Lebenskomforts durch entsprechende Angebote für alle Generationen sowie Partizipationsmöglichkeiten für die Bewohnerinnen und Bewohner. "Wir sind sehr stolz auf diesen Preis. Er bestätigt uns in unserem ganzheitlichen Konzept für das Märkische Viertel und in unseren Unternehmenszielen. Die sozialen Herausforderungen bilden mit den ökonomischen und ökologischen ein gleichgewichtetes Dreieck", sagte Gesobau-Vorstand Jörg Franzen im Rahmen der Preisverleihung. 117pgl

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