Region Hannover für Energieberatung ausgezeichnet

Saint-Gobain verleiht Klimapreise

Saint Gobain hat vier Klimapreise im Wert von insgesamt 200.000 Euro vergeben. Ausgezeichnet wurde unter anderem die Region Hannover für ihre Energieberatungskampagne.

Vier Projekte erhalten eine mittelfristige finanzielle Unterstützung mit Mitteln aus dem CO2NTRA-Fördertopf, der insgesamt rund 200.000 Euro jährlich umfasst. An zwei weitere Projekte gehen Förderpreise zur Würdigung der einfallsreichen Ideen. Die Klimaschutzagentur Region Hannover hat einen Preis erhalten für ihre "Beratungskampagne für Mehrfamilienhäuser". Mit Hilfe der Fördermittel beraten professionelle Energieberater Hauseigentümer von Mehrfamilienhäusern und Hausverwaltungen von Eigentümergemeinschaften. Die kostenlosen Initialberatungen sollen zu Sanierungsmaßnahmen anregen und infolgedessen dazu beitragen, CO2-Emissionen zu reduzieren.

Einen Preis hat auch das Förderprojekt des Forschungszentrum für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin (FFU) "Schüleruniversität" erhalten. Die Schüleruniversität in Berlin umfasst ein einwöchiges Bildungsprogramm für Schüler der 5. und 6. Klasse. In das Programm sind auch die Lehrkräfte mit eingebunden, sie können zudem im Vorfeld an einer Fortbildung teilnehmen. Ein Preis ging auch an den Bremer Energie-Konsens "Klimafreunde". Ziel dieses Netzwerks ist es, den Klimaschutz im Alltag aller Menschen im Land Bremen zu integrieren. Klimafreund kann jeder werden und anhand einer transparenten Selbstverpflichtung versprechen, aktiv Klimaschutz zu betreiben und CO2 einzusparen. Eine Auszeichnung ging auch an den Viabono Trägerverein e.V. für die Einführung einer klimafreundlichen Küche in Klima-Hotels. Mit Hilfe der Fördermittel initiieren die Hotels verschiedene Maßnahmen, um ihren Gästen eine CO2-bewusste Ernährung schmackhaft zu machen. Förderpreise gingen an die Agenda 21 - Lüneburg Ferienaktion "Kinder-Zukunftslabor" und die Radko-Stöckl-Schule Melsungen. Die Melsunger Schule wird mit Unterstützung verschiedener Kooperationspartner das ehemalige Hausmeisterhaus zu einem  energieautarken Schulungs- und Weiterbildungszentrum umbauen. Es soll gewerkeübergreifende Schnittstellen sowie den Einsatz verschiedener Werkstoffe und Systeme demonstrieren. Nicht nur Auszubildende der Schule können das Modellhaus für Lernzwecke nutzen. Auch umliegenden Bildungseinrichtungen und der breiten Öffentlichkeit steht das Schulungszentrum zu Demonstrationszwecken zur Verfügung. pgl

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