Markt hat seit 2012 rund 12 Prozent Volumen verloren

Preiswettbewerb bei WDVS nimmt zu

WDVS hat seit 2012 kräftig an Umsatz verloren. © Berres / EnBauSa.de

Zwar wuchs die Nachfrage nach Wärmedämm-Verbundsystemen in Deutschland im Jahr 2016 wieder moderat, infolge des harten Preiswettbewerbs rutschten die Erlöse aber zum wiederholten Male ins Minus.

Aktuelle Daten dazu legt der von Kreutzer Fischer aus Österreich herausgegebene Branchenradar zu Wärmedämm-Verbundsystemen in Deutschland 2016 vor.

Auf den ersten Blick ist die Entwicklung erfreulich. Nicht zuletzt als Folge der hohen Wohnbauproduktion und einer Stabilisierung des Sanierungsgeschäftes schaffte der Markt für Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) im Jahr 2016 absatzseitig die Trendwende. Nach signifikanten Rückgängen von jeweils mehr als drei Prozent in den beiden Jahren davor erzielte man zuletzt zumindest eine schwarze Null. Die Nachfrage steigt auf knapp 36,6 Millionen Quadratmeter.

Allerdings machte ein zunehmend härter geführter Preiswettbewerb das zarte Pflänzchen des Aufschwungs auf der Erlösseite rasch zunichte. Denn der Durchschnittspreis sank um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 25,2 Euro pro Quadratmeter zu Herstellerpreisen. Folglich rutschten auch die Erlöse zum vierten Mal in Folge ins Minus. Insgesamt lagen die Herstellererlöse bei 921 Millionen Euro (-1,6 Prozent gegenüber Vorjahr). Damit hat der Markt seit 2012 rund zwölf Prozent seines Volumens verloren. Quelle: Branchenradar / pgl

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