Einheitliche Lösung für Solarthermie und Fotovoltaik

Nelskamp zeigt auf "Dach und Holz" Kombimodul

Nelskamp kombiniert Fotovoltaik und Solarthermie. © Nelskamp

Der Dachexperte Nelskamp stellt auf der Fachmesse Dach und Holz eine Kombination aus Solarthermie und Fotovoltaik vor.

Die Dachziegelwerke Nelskamp stellen auf der Fachmesse Dach+Holz in Stuttgart ein Kombi-Modul für Solarthermie und Fotovoltaik vor. Das System nennt sich 2Power-System und produziert sowohl Strom als auch Wärme.

Das System unterscheidet sich optisch kaum von herkömmlichen Fotovoltaik-Anlagen. "Normale" Fotovoltaikanlagen heizen sich im Sommer auf, die hohen Temperaturen reduzieren den Solarertrag. Diese Wärme wird bei dem System abgeführt. Beim Kühlvorgang der Module leitet Nelskamp die Wärme direkt an das Heizsystem ab.

Entwickelt wurde das System von PA-ID. Hybridsysteme gibt es schon von anderen Herstellern. André Römisch, Geschäftsführer von PA-ID, nimmt aber für sich in Anspruch, deren Kinderkrankheiten wie Undichtigkeiten vermieden zu haben. Den Vertrieb für den Bereich Ziegel und Dach übernimmt Nelskamp. Dafür wurde das Produkt angepasst. Bei Nelskamp wird es Einschubkassetten geben, mit denen das System in einer Ziegeloptik verschwindet. Ansonsten adressiert PA-ID Elektriker und Installateure auch direkt.

Für den Winter verfügt das System über eine Abtau-Funktion der Module. So sollen auch in der kalten Jahreszeit Funktion und Ertrag gewährleistet sein. Hausbesitzer müssen kein Flickwerk aus Solarthermie und Fotovoltaik bestellen, sondern erhalten eine optisch einheitliche Lösung. 

Bereits auf der Bau 2011 hatte Nelskamp eine Kombination aus Solarthermie-Ziegel und Wärmepumpe gezeigt, mit denen sicch das Haus  ganzjährig mit Wasser und Heizwärme versorgen lässt, auch, wenn die Sonne nicht scheint. Die <nobr>Sole </nobr>fließt dann mit einem Temperaturunterschied von sechs bis zehn Grad durch die Kollektoren und nimmt ähnlich einem Erdkollektor über den Temperaturausgleich Energie auf. Die Solardachpfannen sind der Form und Farbe der Finkenberger Pfanne angepasst und kaum sichtbar.

Quelle: Nelskamp / pgl

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