Eidgenossen setzen Mittel aus der CO2-Abgabe ein

In der Zentralschweiz steigen die Zuschüsse für Gebäudesanierung

Sechs Zentralschweizer Kantone geben künftig 60 Franken pro Quadratmeter Fläche Zuschuss bei Sanierung von Fassade, Dach oder Dachboden.

Die Schweiz hat ihre Mittel für Gebäudesanierung erhöht. Sie werden aus der CO2-Abgabe gespeist. 450 Millionen Schweizer Franken statt bislang 300 Millionen sollen zur Verfügung stehen.

Die sechs Zentralschweizer Kantone haben jetzt konkrete Maßnahmen vorgestellt. Wer seine Fassade, sein Dach oder seinen Boden dämmt, erhält mehr Geld. Der Zuschuss wird von 30 auf 60 Franken pro Quadratmeter Fläche angehoben. Insgesamt stellen die sechs Kantone 2017 gut 23 Millionen Franken zur Verfügung. Wenn diese Mittel ausgeschöpft werden, könnten aus Sicht der Kantone über 800 Gebäude saniert werden. Die Kantone gehen davon aus, dass mit dem Förderprogramm insgesamt Investitionen von über 100 Millionen Franken ausgelöst werden.

"Im Kanton Luzern haben wir einen langsam alternden Gebäudepark – 50 Prozent aller Gebäude sind älter als 40 Jahre", sagt der Luzerner Bau- und Umweltdirektor Robert Küng. Die Fördermittel werden aus der CO2-Abgabe des Bundes finanziert, die auf fossile Brennstoffe wie Heizöl oder Erdgas erhoben wird. Die Verdoppelung des Beitrags machten die Erhöhung der CO2-Abgabe von 64 auf 80 Franken pro Tonne CO2 und die Neuverteilung der Globalbeiträge an die Kantone möglich. pgl

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