Wohnwert des Quartiers soll erhöht werden

Heinrich-Lübke-Siedlung wird energetisch autark

Frankfurt saniert Mietwohnungsquartier energetisch. Bild: Terramara/Pixelio

Die AGB Holding in Frankfurt hat ein Konzept zur Sanierung der Heinrich-Lübke-Siedlung vorgestellt. Das Quartier ist in den Jahren 1977 bis 1982 entstanden. Dort leben rund 2.000 Menschen in 600 Geschosswohnungen mit Sozialbindung.

Mit Sanierungs- und Neubaumaßnahmen soll die Qualität der Wohnungen verbessert sowie das gesamte Quartier städtebaulich aufgewertet werden. Außerdem wird angestrebt, dass sich die Siedlung in Zukunft energetisch weitgehend selbst versorgt. Dazu sind unter anderem ein zentrales Heizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung oder der Anschluss an das Fernwärmenetz und die Nutzung erneuerbarer Energien vorgesehen.

Eine Studie sieht vor, die Gebäude auf Niedrigenergiehausstandard aufzuwerten. In Frankfurt/Main ist bei der Sanierung eigentlich sogar Passivhaus-Standard vorgeschrieben. Die Gebäude zu Passivhäusern umzubauen sei jedoch aufgrund zu umfangreicher bautechnischer Maßnahmen nicht umsetzbar, so die Bauherren.

Neben der ABG FH sind die Mainova AG, das Verkehrsdezernat, das Fraunhofer-Institut für Bauphysik sowie städtische Behörden in das Projekt eingebunden. Mieterinnen und Mieter werden ebenfalls eng in den Planungsprozess einbezogen, zu Versammlungen eingeladen und über das Konzept informiert. Die konkreten Pläne werden dann in einem Experten-Workshop erarbeitet, in dem bis zu vier Architekturbüros, das Fraunhofer-Institut und Vertreter der Mieterschaft zusammenarbeiten. Sie sollen bis Herbst vorliegen. Während der Sanierungsarbeiten sollen die Mieter in den Wohnungen bleiben können. pgl

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