Tschorn: "Energetische Sanierung" ist Dauerthema

Fensterbranche meldet Umsatzplus

Laut dem Branchenverband VFF ist der Umsatz der Fenster- und Fassadenhersteller in Deutschland 2010 um 4,9 Prozent gewachsen.

Das Thema "Energetische Modernisierung" ist beim Kunden nicht nur angekommen, sondern bei ihm inzwischen auch dauerhaft präsent. Zu diesem Schluss kommt Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Branchenverbandes VFF, angesichts der aktuellen Marktzahlen für die Fenster- und Fassadenbranche. Danach rechnen die Mitgliedsunternehmen des VFF für 2010 mit einem Umsatzplus von 4,9 Prozent. 2009 legten die Fenster- und Fassadenbauer 3,6 Prozent zu. Dem VFF zufolge erwirtschaften in Deutschland rund 7.200 Fensterbaubetriebe rund 8,5 Milliarden Euro Jahresumsatz.

Tschorn führt das vergleichsweise hohe Wachstum außerdem auf das Konjunkturpaket II sowie die KfW-Fördermittel zurück. "Dennoch befindet sich die Modernisierungsrate mit rund 1,5 % nicht auf dem Niveau, auf dem nach Einschätzung von Fachleuten die nötigen CO2-Reduzierungen zur Verhinderung größerer Klimaveränderungen erreicht werden könnten", gibt der Verbandsmann zu Bedenken. Zudem seien die Erwartungen für 2011 eher rückläufig. Die Preise für Fenster, Fassaden und Türen gerieten zunehmend unter Druck. 117pgl

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