Nachhaltiges Bauen soll vergleichbarer werden

Einheitliches Messinstrument für CO2 beschlossen

Organisationen zum nachhaltigen Bauen haben eine Vereinbarung für die einheitliche Messung der CO2-Emissionen von Gebäuden getroffen. Dadurch soll auch das wirtschaftliche Potential durch die Verminderung der CO2-Emissionen im Bauwesen sichtbar und international vergleichbar werden. In einem Rahmendokument einigten sich die Verbände auf eine gemeinsame Methodik zur Erfassung von Klimagasen. Getragen wird diese Einigung durch das United Nations Environment Programme (UNEP), die das Konzept auch bei der Klimakonferenz in Kopenhagen vorstellen wird. Christian Donath, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), begrüßt diese Entwicklung: "Wir freuen uns, dass die DGNB mit ihrem im Juni 2009 veranstalteten internationalen Workshop die Initialzündung für diese weltweit als Durchbruch bewertete Einigung gegeben hat." Die Berechnungsmethode soll künftig in allen etablierten Bewertungswerkzeugen wie zum Beispiel dem deutschen Siegel DGNB, BREEAM, LEED sowie Green Star verwendet werden. Auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen vom 7. bis 18. Dezember 2009 wird die Vereinbarung den politischen Entscheidungsträgern der Vereinten Nationen vorgestellt. pgl

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