Verband gibt neues Merkblatt heraus

CE-Kennzeichnung für Türen und Fenster geändert

Die Bauproduktenverordnung wurde präzisiert, nun haben die Verbände der Türen und Fensterhersteller zu Leistungserklärung und CE-Kennzeichnung ein Merkblatt verfasst.

EuroWindoor, ein Dachverband von vier europäischen Verbänden der Fenster- und Türenbranche, hat das Merkblatt CE.02 "Handlungsempfehlung für Leistungserklärung und CE-Kennzeichnung von Fenstern und Außentüren nach Bauproduktenverordnung" überarbeitet und ergänzt. Die Überarbeitung des Merkblatts vom Juni 2013 war erforderlich geworden, nachdem die EU-Kommission in verschiedenen "Delegierten Rechtsakten" die Bauproduktenverordnung (BauPVO) von 2013 präzisiert und klargestellt hatte. Zu den neuen Rechtsakten gehört unter anderem auch die Delegierte Verordnung EU/574/2014 zu Anhang III der EU-BauPVO. Dieser Rechtsakt gibt dem Hersteller mehr Flexibilität bei der Form der Leistungserklärung. Das aktualisierte Merkblatt CE.02 erläutert im Anhang diese neuen, flexibleren Möglichkeiten bei der Leistungserklärung. Wie schon die bisherige Fassung stellt es zudem im Hauptteil die Regelungen der Bauproduktenverordnung sowie der Europäischen Norm EN 14351-1 für Fenster und Außentüren vor. Wichtige Stichworte sind dabei beispielsweise "Produktmerkmale", "Leistungserklärung", "CE-Kennzeichnung" sowie "Technische Dokumentation" und "Produktkennzeichnung". Der Verband Fenster + Fassade (VFF) hat wie schon bei der Erstausgabe über die Arbeitsgruppe Bauproduktenverordnung bei der Ausarbeitung dieses Merkblattes maßgeblich mitgewirkt. Während die vorherige Ausgabe von den europäischen Verbänden EPW (Kunststoff), FEMIB (Holz) und UEMV (Glas) verabschiedet wurde, wird die neue Ausgabe jetzt auch von FAECF (Metall) und der EAA (Aluminium) mitgetragen. An dem Merkblatt haben sich damit auf europäischer Ebene alle Materialgruppen beteiligt. Die Herausgeber der deutschen Übersetzung sind neben dem VFF die Arbeitsgemeinschaft Hersteller von Metall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden, Fachverband Maschinen & Metallwaren Industrie (AMFT und FMMI, Österreich), der Österreichische Arbeitskreis Kunststoff-Fenster (ÖAKF) und die Schweizerische Zentrale Fenster und Fassaden (SZFF). Die Ausarbeitung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem ift Rosenheim (Institut für Fenstertechnik), dem Bundesverband Flachglas (BF) in Troisdorf und Tischler Schreiner Deutschland in Berlin. Quelle: VFF / pgl

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