Regionalverband lobt Preis für nachhaltiges Bauen aus

Architekturpreis Green Building Frankfurt Rhein Main

Das Projekt Scheffelhof mit Häusern in Passivhausbauweise war einer der Preisträger in 2009. Bild: Rook Architekten

Architekturpreis: Innovativ, gestalterisch hochwertig und nachhaltig – diese drei Eigenschaften zeichnen ein Green Building Frankfurt Rhein Main aus.

Planer, Architekten und Bauherren können sich bis zum 24. Juni 2011 um den Architekturpreis für nachhaltiges Bauen Green Building Frankfurt Rhein Main bewerben. Gesucht werden energieeffiziente Gebäude aus dem Rhein-Main-Gebiet, die zwischen 1.1.2000 und 31.12.2009 neu errichtet oder saniert wurden und hierbei die gültigen gesetzlichen energetischen Mindestanforderungen um mindestens 25 Prozent unterschritten haben. Der Gebäudetyp spielt hierbei keine Rolle.

Drei weitere Kriterien müssen für eine Projekteinreichung erfüllt werden. Zum einen muss es sich um ein innovatives Gebäude handeln, das mit seinem zukunftsweisenden Konzept seiner Zeit voraus ist und andere zum Nachahmen anregt. Außerdem soll das Projekt gestalterisch Zeichen setzen und Umwelt und Stadtbild prägen. Als dritter Punkt spielt die Nachhaltigkeit eine Rolle. Das Gebäude soll Vorbild sein in punkto Energieeffizienz und ökologischem Bauen sowie bei ökonomischen, funktionellen und soziokulturellen Aspekten.

Bei der letzten Preisverleihung im Jahr 2009 erfüllten acht Gebäude die Bedingungen zum Erhalt der Auszeichnung. Vom Bürohochhaus über ein Schulgebäude bis hin zum sanierten Wohnhaus war alles vertreten. Eines der ausgezeichneten Projekte war die "Baugruppe Scheffelstraße" in Frankfurt, die mit zehn Stadthäusern das Potential von Nachverdichtung aufzeigt und auch bei schwierigen Randbedingungen Passivhausstandard und Gestaltungsqualität erreicht hat. Die beiden Architekten des Scheffelhofs, Stefanie und Hans-Dieter Rook, sehen sich durch den Green Building Preis in ihren Bemühungen für eine soziale, umweltfreundliche und nachhaltige Wohnsituation für junge Familien bestätigt. "Der Preis hat uns angeregt, das Thema 'Flächenrecycling' weiter zu verfolgen. Wir wollen durch ein Plus-Energiekonzept oder ein Gebäude nach dem 'cradle to cradle'-Prinzip den Green Building-Faktor in Zukunft noch weiter steigern", sagt Stefanie Rook.

Die Auszeichnung in Form einer Trophäe und einer Wandplakette für das Gebäude wird am 1. November 2011 im Rahmen eines öffentlichen Festaktes in Frankfurt an die Gewinner/innen verliehen. Für jedes ausgezeichnete Projekt wird auch ein Video erstellt, welches von den Preisträger/innen genutzt werden kann. Im Rahmen einer Architekturwoche sollen die Green Buildings für die Öffentlichkeit erlebbar werden. Ausloberinnen des Architekturpreises sind die Städte Frankfurt am Main, Wiesbaden und Darmstadt gemeinsam mit dem Regionalverband FrankfurRheinMain. bba

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