» Schließen

RSS | Newsletter | Über uns | Kontakt | Sitemap

Sie sind hier: Home » Dämmung & Fassade » Fenster & Türen » U-Wert

U-Wert

Wärmegedämmtes Aluminium-Profil
Wärmegedämmtes Aluminium-Profil. Bild: Heroal

Der U-Wert des Fensters (Uw/) errechnet sich aus den U-Werten von Verglasung (Ug/) und Rahmen (Uf/). Angegeben wird der U-Wert in der Einheit Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m²K). Er muss bei einer umfassenden Sanierung der Fenster der jeweils gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen. Derzeit ist dies die EnEV 2009.

  • U-Wert Passivhaus-Standard : 0,80 W/m²K
  • U-Wert EnEV-Standard: 1,7 W/m²K


Das Top Thema der Fenster- und Türenbranche zum Beispiel ist auch nach wie vor die Verbesserung dieser energetischen Eigenschaften. "Der Run auf den U-Wert hält an", berichten übereinstimmend Jürgen Benitz-Wildenburg vom Institut für Fenstertechnik ift Rosenheim und Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller VFF. Vor allem im Bereich der Rahmenmaterialien hat sich einiges getan. Im Kunststoffbereich entwickeln die Hersteller Profile, die ohne Stahlarmierungen auskommen. Relativ neu auf dem Markt sind auch Profile, die mit hochdämmenden Materialien ausgeschäumt werden. Hersteller von Aluminiumfassaden und Holz-Aluminiumfenstern haben Produkte mit speziellen Beschichtungen entwickelt, die die langwellige Infrarot-Strahlung des Sonnenlichts reflektieren.

g-Wert

Der g-Wert bezeichnet den Gesamtgrad des Energiedurchlasses. Sonnenschutzglas lässt nur einen Teil der Wärme durch und reduziert so die Erhitzung im Gebäude. Vorsicht: Mit sinkenden g-Werten reduziert sich auch die Lichtdurchlässigkeit der Fenster.
 

  • Empfohlener g-Wert Sonnenschutzverglasung: 0,16 - 0,40 Prozent
  • Empfohlener g-Wert Wärmeschutzverglasung: 0,50 - 0,65 Prozent
     

Beim Glas bietet Zweischeiben-Isolierverglasung einen um 50 Prozent geringeren Wärmeverlust als Einfachverglasung. Fenster mit Wärmeschutzverglasung aus drei Scheiben reduzieren den Wärmeverlust um 85 Prozent im Vergleich zu Einfachverglasung.

Isolierverglasungen sind in alte Fensterrahmen nur in Ausnahmefällen einzubauen. Meistens muss beides ausgetauscht werden. Außerdem ist es sinnvoll, bei einer Verbindung von Sanierung der Fenster und Dämmung der Außenwände auch die Lage der Fenster zu überprüfen. Die Fenster sollten bündig mit der Gebäudehülle abschließen. Das vermeidet Wärmebrücken. Da auch die Leibungen gedämmt werden müssen, ist eventuell auch eine Vergrößerung der Fensteröffnungen notwendig.

Als Faustregel kann gelten: Die Senkung des U-Werts um 0,1 W/m2K spart jährlich einen Liter Heizöl pro Quadratmeter Fensterfläche.

Zurück