Holz oder Kunststoff?
Die Anforderungen an Energiespar-Fenster sind hoch. Zu den energetischen Vorgaben der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) und bald auch der EnEV 2012 kommen die alltäglichen Anforderungen: Die Fenster sollen vor Hagel, Schlagregen und anderen Witterungseinflüssen schützen und ihnen standhalten. Gleichzeitig sollen sie sich flexibel in unterschiedlichste Gebäude einpassen lassen und möglichst wartungsarm sein.
Kunststofffenster hatten bei neuen Fenstern 2011 einen Marktanteil von über 57 Prozent. Metallfenster lagen bei 19,1 Prozent, für Holzfenster geht die Fenstermarktstudie des Verbands Fenster und Fassade von einem Marktanteil von 16,2 Prozent aus und bei Metall-Holz-Kombifenster von rund 7,7 Prozent.
Bei der Auswahl der Fenster sind bauliche Gegebenheiten, aber auch persönliche Vorlieben und nicht zuletzt die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel ausschlaggebend. Am günstigsten sind Kunststofffenster, am teuersten Metallfenster. Für alle Materalien sind Ausführungen als Zweischeiben-Wärmedämmglas oder Dreischeiben-Wärmedämmglas ebenso verfügbar wie Passivhaus-Varianten.
Entscheidend sollte bei der Wahl des Rahmens nicht nur das Material, sondern auch dessen Ausführung sein. Rahmenprofile und thermisch getrennte Abstandhalter entscheiden mit darüber, wie viel Energie nach außen gelangt.





