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Energiegewinnung durch die Fassade

Modulfassadensystem
Modulfassadensystem. Bild: Schüco

Im Gegensatz zu Fassaden mit integrierten Solarthermie- oder Fotovoltaikanlagen gibt es bislang kaum Fassaden, die selbst Solarenergie aufnehmen.

Transparente Wärmedämmung war ein Versuch, solare Heizungen mit einfachsten Mitteln ohne zusätzliche Haustechnik zu realisieren. Fassadenelemente wandeln bei der transparenten Wärmedämmung Sonnenlicht in Wärme um, die dann vergleichbar mit einer Wandheizung den Komfort im Innenraum erhöht. Die Vollkosten betragen zwischen 400 und 650 Euro für Holzmodulfassaden, 450 bis 750 Euro pro Quadratmeter für die Aluvariante und 200 bis 400 Euro für die Einfachvariante. Da keine aktive Steuerung verwendet wird, muss zusätzlich in Verschattung investiert werden oder die Kapazität so gering dimensioniert sein, dass es im Sommer nicht zu einer Überhitzung der Gebäude kommt. Die Idee hat sich bislang nicht durchgesetzt.

Die Schweizer Firma Glassx hat ein spezielles Glas entwickelt, das als thermischer Speicher Energie speichert, aber auch wärmt und kühlt. Es reflektiert die hochstehende Sommer- und die tiefstehende Wintersonne unterschiedlich. Der Hersteller gibt einen Ug-Wert von unter 0,5W/m²K an. Ein anderer Ansatz sind Solarwaben, die in die Wärmedämmung in der Fassade integriert werden. Mit den Paneelen und integrierten Fenstern wurde nach Angaben des Herstellers ein U-Wert von 0,86 W/m²K erreicht. Der Preis liegt bei zirka 200 Euro pro Quadratmeter.

 

Gebäudeintegrierte Fotovoltaik

Auch an gebäudeintegrierter Fotovoltaik wird derzeit intensiv gearbeitet, so gibt es beispiesweise Dünnschichtmodule, die sich in Warm-, Kalt- und Anlehnfassaden integrieren lassen.

Die Module können bis zu einer Größe bis von 2,20 m x 2,60 m (5,7 m2) produziert werden. Im Sichtbereich von Fenstern und Warmfassaden können die Module die Gebäudefunktionen Sonnenschutz, Wärmedämmung, Witterungsschutz, Energieerzeugung, Blend- sowie Blickschutz sowie Schallschutz übernehmen. Sie können als semitransparente Isolierglasausführung in Fenstern und Fassadenbereichen und als undurchsichtige Verglasung im Bereich der Brüstung eingesetzt werden.

Eine semitransparente Ausführung lässt nicht nur genügend Tageslicht in den Raum, sondern übernimmt darüber hinaus die Funktion des Sonnenschutzes. Mittels Laserung können je nach Bedarf unterschiedliche Transparenzgrade erzeugt werden.

An großflächig opaken Fassadenflächen kommen Module als vorgehängte Fassadenverkleidungen zum Einsatz.

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