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Dämmung mit Wolle

Schaf
Schafe liefern guten Dämmstoff. © Wave111/Pixelio

Schafwolle eignet sich nach Angabe der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe zur Dämmung von Dachschrägen, Decken, Wänden und Böden sowie zum Ausstopfen von Ritzen oder Hohlräumen.

Die bei der Schafschur anfallende Rohwolle wird gewaschen. Nach Beigabe unterschiedlicher Zusatzstoffe kann sie als Stopfwolle oder für Dichtungszöpfe verwendet werden.

Verarbeitung von Schafwolle als Dämmstoff

Zur Herstellung von Dämmplatten ist es notwendig, die Rohwolle noch zu nadelverfilzen. Stopfwolle lässt sich auseinanderzupfen und dann einstopfen. Bahnen werden verklebt oder getackert. Um zu verhindern, dass sich Motten einnisten, behandelt man die Wolle mit einem Mottenschutzmittel.

Die Wärmeleitfähigkeit von Schafwolle liegt bei 0,040 W/m2K. Die Wärmeleitfähigkeit gibt an, wie viel Wärme ein Stoff durchlässt. Je geringer die Zahl, desto besser wird gedämmt. Wolle muss jedoch aufwändig behandelt werden, um gegen Ungeziefer geschützt zu sein. Teilweise gab es Kritik an den Stoffen wie Bor, die dazu verwendet werden.

 

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