Dämmung mit Hanf
Bei der Herstellung von Dämmplatten und Filzen werden Hanf- und Flachsfasern zum Teil miteinander vermischt. Das Hanfstroh wird in Fasern und Schäben getrennt. Schäben sind holzähnliche Teile des Stängels der Pflanze. Aus den Fasern werden Dämm-Matten hergestellt. Schäben dienen als Dämm- und Ausgleichschüttungen für Fußböden und Decken.
Gute Dämmeigenschaften
Die Wärmeleitfähigkeit gibt die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe mit 0,04 - 0,05 W/m2K an. Die Wärmeleitfähigkeit definiert die Dämmgüte eines Stoffes. Je geringer der Wert, desto besser.
Verwendung von Dämmstoffen aus Hanf
Hanf als Baustoff wird häufig in Konstuktionen für Wand-, Decken- und Dachbereich oder Trittschalldämmung verwendet. Die Herstellung von Dämmmatten aus Hanf erfolgt ähnlich wie die aus Flachs.
Verarbeitung von Baustoffen aus Hanf
Der Zuschnitt der Dämm-Matten aus Hanf kann mit einem Dämmstoffmesser oder einem elektrischen Fuchsschwanz mit Übermaß erfolgen. Danach wird die Dämm-Matte in die Konstruktion eingeklemmt oder kann bei geringer Stärke angetackert werden. Wird Hanf als Stopfmaterial verwendet und händisch in den zuvor geschaffenen Hohlraum eingefüllt, muss die vom Hersteller angegebene Dichte beachtet werden. Bei dem Einblasdämmstoff wird für den Einbau eine Einblasmaschine genutzt.






