Dämmung mit nachwachsenden Rohstoffen
Es gibt eine ganze Reihe von Herstellern, die Dämm-Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen anbieten. Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen haben in der Regel eine Wärmeleitzahl zwischen 0,035 und 0,050. Die Wärmeleitzahl gibt an, wie viel Wärme durch den Stoff entweichen kann. Je niedriger der Wert, desto besser wird bei gleicher Dicke gedämmt.
Wärmedämmputze ergänzen das Dämmsystem. Sie haben im Vergleich zu herkömmlichem Putz eine bessere Wärmeleitzahl, sind jedoch mit zirka 23 Euro pro Quadratmeter relativ teuer. Die Verbraucherzentrale rät, gegebenenfalls bei Verwendung mineralischem Dämmputz den Vorzug zu geben und ihn generell nur dann zu verwenden, wenn ein Wärmedämmverbundsystem nicht möglich ist.
Hohe spezifische Wärmekapazität
Die Stoffe können vorübergehend Feuchtigkeit binden, ohne ihre Dämmwirkung einzubüßen. Sie haben eine hohe spezifische Wärmekapazität. Das heißt, dass es lange dauert, bis sie die gespeicherte Wärme weitergeben. Trotz umfangreicher Förderprogramme haben sich aber bei den nachwachsenden Rohstoffen nur Holz und Zellulose behaupten können, alle anderen fristen nach wie vor ein Nischendasein, beispielsweise der Rohstoff Stroh.
Als ideal gilt die Kombination von Holz, Stroh und Lehm. Der Einsatz und die Kombination dieser Baustoffe garantiert neben hohen Energieersparnissen ein gesundes Raumklima.




