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Architekten erhalten Produkte digital aufbereitet

Xella pusht Digitalisierung durch BIM-Objekte

24.07.2016, 09:11

Die Digitalisierung schreitet im Bauwesen voran. Darauf reagieren die Hersteller, in dem sie Architekten und Planern BIM-Objekte online zur Verfügung stellen und damit die Einbindung ihrer Produkte in digitale Prozesse vereinfachen.

Xella hat seine Angebote in diesem Bereich wesentlich erweitert und stellt auf seiner Website einen großen Teil der Ytong Wandbau- sowie Multipor Dämmlösungen als BIM-Objekte in den gängigen Revit- und Archicad-Formaten zur Verfügung. Von hier werden die Daten direkt in die Planung übernommen. "Unsere BIM-Objekte enthalten geometrische und relevante bauphysikalische Kennwerte. Der Planer muss sich diese Informationen nicht mehr aus verschiedenen Quellen selbst zusammenstellen. Im gesamten Planungsverlauf stehen diese Informationen dann allen Beteiligten zur Verfügung", erläutert Torsten Schinkel, Leiter Produktmanagement Xella Deutschland.

Entscheidet sich ein Architekt beispielsweise für eine monolithische Wandkonstruktion aus Ytong Porenbeton mit einem Lambdawert von 0,09 W/(mK), so sieht der Statiker die Trägfähigkeit des Materials und bauphysikalische Kennwerte zum Wärmeschutz und kann diese in seinen Berechnungen berücksichtigen. Sollte dabei beispielsweise die Tragfähigkeit nicht ausreichen, kann er eine Alternative vorschlagen und diese mit dem Architekten am 3D Bauwerksmodell abstimmen. In Zusammenarbeit entsteht somit ein Bauwerksmodell, welches später dem Bauunternehmer zur Verfügung steht, um die passenden Baustoffe zu bestellen.

Zudem kann der Unternehmer für seine Kalkulation die Empfehlungen zu den Arbeitszeitrichtwerten einsehen und dem 3D Bauwerksmodell genaue Massen zur Abrechnung entnehmen. Die Applikationsanwendung in Revit und Archicad berücksichtigt neben den Ytong Plansteinen und Ytong Planbauplatten auch alle verfügbaren Ergänzungsprodukte wie beispielsweise Flachstürze oder tragende Stürze.

Für Multipor stehen alle relevanten Daten für die Planung von Fassaden-, Wandinnen- und Deckendämmung zur Verfügung. Auf dieser Grundlage können Planer Systemlösungen mit unterschiedlichen Dämmwirkungen in ihre Projekte einbinden. Experten haben aus dem Produktprogramm mehr als 150 übliche Konstruktionen für nicht brennbare Fassadendämmungen (WDVS), Wandinnendämmungen und Deckendämmungen zusammengestellt und als BIM Objekte aufbereitet. In den Systemlösungen sind neben den Multipor Mineraldämmplatten auch die weiteren Schichten eingebunden, so dass der Anwender komplette Systemaufbauten berücksichtigen kann.

Vorangetrieben von der Europäischen Union forcieren vor allem öffentliche und internationale Auftraggeber in verschiedenen Ländern derzeit das Planen nach BIM. Auch wenn es noch längst nicht Standard ist, geht der Trend doch klar in die Richtung des digitalen Planens. Xella / pgl

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

 

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