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Sanierung und Strategien zur Nachhaltigkeit im Fokus

Wärmeschutztag diskutiert Energiekonzept

18.04.2011, 00:00

Wie Gebäude und betriebliche Anlagen dazu beitragen können, die Ziele des Energiekonzepts der Bundesregierung zu erreichen, ist das zentrale Thema des Wärmeschutztages am 26. Mai 2011 in München. In den Vorträgen und Diskussionen stehen neben den politischen Strategien zur Erhöhung der Energieeffizienz auch deren praktische Umsetzung auf dem Programm. Das FIW München, die Dena und die Bayern Innovativ GmbH richten zum ersten Mal gemeinsam den Wärmeschutztag aus.

Dena-Chef Stephan Kohler spricht zum Thema der Sanierung des Gebäudebestands, Professor Gerd Hauser behandelt innovative Lösungen. In einem Vortrag beschäftigt sich Friedrich Seefeldt, Prognos AG, mit der Frage, warum Gebäude im Energiekonzept der Bundesregierung eine zentrale Rolle spielen. Karl Kellner von der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission behandelt anschließend das Thema "Europäische Vorgaben und neue Entwicklungen - Auf dem Weg zum Niedrigstenergiegebäude". Wärmeverluste von betriebstechnischen Anlagen unter Berücksichtigung der Wärmebrücken behandelt Roland Schreiner vom Forschungsinstitut für Wärmeschutz. Thomas Graber von der Fördergemeinschaft Dämmtechnik widmet sich den Möglichkeiten zur Energieeinsparung durch die Umsetzung der EnEV. Hans-Dieter Hegner vom BMVBS referiert zum Nachhaltigen Bauen, der Architekt Florian Lichtblau stellt Sanierungsprojekte vor. Energieeffizientes Bauen und Modernisieren aus Sicht eines wohnungswirtschaftlichen Unternehmens stellt Peter H. Richter, Geschäftsführer der Energieregion Nürnberg e.V., vor. Professor Volker Eichener, EBZ Business School of Applied Science, geht in seinem Vortrag der Frage nach, ob sich Sanierung lohnt und in welchen Fällen Abriss und Neubau sinnvoll sind. Der Schlussvortrag von Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker steht unter dem Titel "Die globale Finanzkrise - Risiko oder Chance für den lokalen Klimaschutz". pgl

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